DAS OBERSTE ZEICHEN
EINE WICHTIGE WARNUNG UND ZWECK DER ABHANDLUNG
Nicht jedermann wird fähig sein, all die Themen zu verstehen, die in diesem höchst bedeutsamen Buch diskutiert werden, aber gleicherweise wird niemand teilnahmlos bleiben. Wenn jemand einen Garten betritt, wird er herausfinden, dass seine Hände nicht alle dortigen Früchte erreichen können, aber die Menge, die in seinen Griff fällt, wird genug für ihn sein. Der Garten existiert nicht für ihn allein. Er existiert auch für jene, deren Arme länger sind.
Es gibt fünf Gründe,die das Verstehen dieses Buches schwierig machen.
Der erste Grund
Ich schrieb meine eigenen Beobachtungen nieder, nach meinem eigenen Verständnis, und ich schrieb sie für mich selbst. Ich habe nicht nach dem Verständnis und den Begriffen anderer geschrieben, wie es der Fall bei anderen Büchern ist.
Der zweite Grund
Da die Realität der göttlichen Einheit in diesem Buch dargelegt wird, und zwar in der umfassendsten Form und mittels der Manifestation des Obersten Namen, sind die diskutierten Themen extrem breit, extrem profund (tiefgründig) und zuweilen extrem lang. Nicht jedermann kann diese Themen alle auf einmal begreifen.
Der dritte Grund
Da jedes Thema eine grosse und ausgedehnte Wahrheit begründet, kann sich ein einzelner Satz zuweilen über eine ganze Seite oder mehr ausstrekken, damit nicht die fragliche Wahrheit zerhackt wird. Ein einzelner Beweis erfordert mehrere Voraussetzungen.
Der vierte Grund
Da die meisten der im Buch enthaltenen Themen zahlreiche Beweise und Zeugnisse haben, wird die Diskussion zuweilen weitschweifig, wenn mittels Darlegung zehn oder zwanzig Beweise in einem Beweis eingeschlossen werden. Begrenzte Gehirne können dies nicht begreifen.
Der fünfte Grund
Es ist wahr, dass ich die Manifestation der Lichter dieses Buches aus dem Glanzschimmer des Ramadan erhielt. Nichtsdestoweniger, wurde ich in vieler Hinsicht abgelenkt, und ich schrieb das Buch hastig zu einer Zeit, da mein Körper durch mehrere Krankheiten angeschlagen war, und ich konnte den ersten Entwurf nicht nachprüfen. Mehrnoch, ich fühlte, dass ich nicht mit eigenem Willen und Wollen schrieb, und es schien mir unangemessen, das Geschriebene nach eigenem Gutdünken umzuordnen oder zu korrigieren. Auch dies führte dazu, dass das Verstehen dieses Buches schwierig gemacht wurde. Zusätzlich kroch eine Zahl von Abschnitten auf Arabisch hinein, und der Erste Teil, völlig auf Arabisch, wurde vom Buch abgetrennt und zu einem eigenen Buch gemacht.
Trotz der Mängel und Schwierigkeiten, die aus diesen fünf Gründen entstehen, hat die Abhandlung solch eine Wichtigkeit, dass Imam Ali-Gott möge mit ihm zufrieden sein-auf wunderbare Weise ihre Verfertigung voraussah und ihr die Namen "Oberstes Zeichen " und "Stab des Moses" gab. Er schaute auf diesen Teil des Risale-i Nur mit besonderer Gunst und lenkte die Blicke der Menschen darauf.*
Das Oberste Zeichen ist eine wahre Darlegung des Obersten Verses, und es bildet zugleich den Siebten Strahl, der von Imam Ali als der Stab des Moses bezeichnet worden ist.
Diese Abhandlung besteht aus einer Einleitung und zwei Kapiteln. Die Einführung bringt vier wichtige Themen. Das Erste Kapitel enthält den arabischen Teil der Erläuterung des Obersten Verses. Und das Zweite Kapitel besteht aus der Übersetzung dieser Erläuterung zusammen mit den begleitenden Beweisen.
Zuviel wurde in der folgenden Einleitung erklärt, aber es war nicht meine Absicht, sie so zu verlängern. Die Tatsache, dass sie bis zu dieser Länge geschrieben wurde, zeigt ein bestehendes Bedürfnis an. In der Tat, einige Leute mögen sie trotz ihrer Länge als zu kurz betrachten.
Said Nursi
*Fussnote:(Hinweis:Alle Fussnoten sind von Nursi)
Die Ereignisse, die in Denizli stattfanden, bestätigen vollauf die Voraussage des Imam Ali hinsichtlich des Obersten Zeichen. Denn der heimliche Druck dieses Buches war die Ursache unserer Einkerkerung, und die Erhabenheit seiner heiligen und höchst machtvollen Wahrheit war die Hauptursache unseres Freispruches und unserer Freilassung. So machte Imam Ali seine wunderbare Prophezeihung manifest und bewies die Annahme des Gebets, das er unsertwegen sprach: "Durch das Oberste Zeichen rette mich vor dem plötzlichem tod!’’
EINLEITUNG
"Und die Dschinn und die Menschen habe ich nur dazu erschaffen, dass sie mir dienen."
Mit dieser grossen Ayet ist gemeint: Der Zweck und der Sinn des Menschen besteht darin, auf diese Welt geschickt zu werden, um den Schöpfer des Universums zu erkennen und an Ihn zu glauben und Ihn anzubeten. Die ursprüngliche Pflicht des Menschen und die ihm auferlegte Verpflichtung sind Gott zu erkennen und an Ihn zu glauben, Sein Wesen und Seine Einheit in Hingabe und mit Vernunft und sicherem Wissen zu billigen.
Für den Menschen, der von der Veranlagung her bleibendes Leben und unsterbliche Existenz begehrt, der unbegrenzte Hoffnungen und grenzenlose Kümmernisse hat, für ihn und sein ewiges Leben sind die Grundsätze und Schlüssel das An-Gott-Glauben und das Gott-Erkennen. Ausser dem, was zum Glauben und Gott-Erkennen dient, sind Sachen und Werke für den Menschen als niedrig zu betrachten und sogar in vielen Fällen wertlos.
Da diese Wahrheit mit festen Beweisen im Risale-i Nur (Abhandlung vom Licht) aufgezeigt worden ist, weisen wir die Darlegung dieses Themas jener Abhandlung zu. Und hier bringen wir innerhalb des Rahmens von vier Fragen nur die zwei Abgründe, welche die Gewissheit des Glaubens in diesem Zeitalter erschüttern und Unsicherheit herbeiführen.
Die Mittel zur Rettung aus dem ersten Abgrund sind diese zwei Fragen.
Die erste Frage
Wie in Einzelheiten im Dreizehnten Lichtstrahl des Einunddreissigsten Briefes bewiesen worden ist, hat in allgemeinen Fragen die Leugnung keinen Wert angesichts des Beweises, und sie ist extrem schwach. Ein Beispiel, welches das Sichten des werdenden Mondes zu Beginn des Edlen Ramadan betrifft: Wenn zwei gewöhnliche Menschen durch ihr Zeugnis beweisen, dass die Mondsichel aufgetaucht ist, und tausende von Vornehmen und Gelehrten leugnen das, indem sie sagen: "Wir haben den Mond nicht gesehen", ist ihre Verneinung wertlos und ohne Überzeugungskraft. Denn beim Beweis ist gegenseitige Stärkung, Hilft, Unterstützung und Gedankeneinheit vorhanden.
Bei der Verneinung (Leugnung)-sei es einer oder seien es tausend-gibt es keinen Unterschied. Jede Person bleibt allein und isoliert. Denn wer bestätigt, schaut über sich hinaus und beurteilt die Sache, wie sie ist. Wenn so im von uns gegebenen Beispiel jemand sagt: "Der Mond ist am Himmel ", und sein Freund zeigt mit dem Finger auf den Mond, sind die beiden vereinigt und gestärkt.
Aber bei der Verneinung und Verleugnung betrachtet man die Sache nicht, wie sie ist, und man ist nicht fähig dazu. Denn es ist ein gutbekanntes Prinzip: "Eine Verneinung, die nichtpartikular und nicht auf einen bestimmten Ort gerichtet ist,kann nicht bewiesen werden."
Beispielsweise, wenn ich die Existenz eines Dinges in der Welt bestätige und du leugnest das, kann ich seine Existenz leicht mit einem einzigen Hinweis feststellen. Aber um deine Verneinung zu rechtfertigen, d.h. um die Nichtexistenz des Dinges festzustellen, musst du die gesamte Welt bis in die alle Details durchsuchen und zeigen und musst sogar alle Seiten der vergangenen Zeiten betrachten. Nur dann kannst du sagen: "Es existiert nicht, und es hat niemals existiert."
Da jene, die negieren und leugnen, die Sache nicht so betrachten, wie sie ist, sondern im Licht ihrer eigenen Egos, ihres eigenen Verstandes und ihrer eigenen Sicht beurteilen, können sie in keiner Weise einander stärken und unterstützen. Denn die Schleier und Gründe, die sie vom Sehen und Erkennen abhalten, sind verschiedenartig. Jeder kann sagen: "Ich sehe das nicht, daher existiert es nicht nach meiner Meinung und Vorstellung." Aber niemand kann sagen; "Es existiert nicht in Wirklichkeit." Wenn einer dies sagt-besonders in Glaubensfragen, die das ganze Universum berühren-ist es eine Lüge so riesig wie die Welt selbst, und wer sie ausspricht, wird unfähig sein, sowohl die Wahrheit zu sprechen wie sich korrigieren zu lassen.
Kurz, beim Beweis ist das Ergebnis eins und einzig und es herrscht Solidarität.
Aber dies ist bei Verneinung nicht eins, sondern verschiedenartig. Mannigfaltigkeit entsteht dadurch, weil jede Person für sich sagt: "Nach meiner Vorstellung”, und dies führt zur Mannigfaltigkeit der Ergebnisse. Von daher gibt es keine Solidarität.
Daher ist hinsichtlich der Wahrheit die Mannigfaltigkeit und offenkundige Mehrheit der Ungläubigen und Leugner, die sich dem Glauben widersetzen nicht von Bedeutung. Obwohl es für den Gläubigen keine Verzögerung der Gewissheit des Glaubens geben sollte, haben bei einer Zahl von unglücklichen Tölpeln in diesem Zeitalter die Verneinungen und Leugnungen der Philosophen Europas Zweifel ausgelöst und haben so ihre Sicherheit zerstört und ihre ewige Glückseligkeit ausgelöscht. Der Tod und das Kommen der für jedermann bestimmten Stunde, die dreissigtausend Menschen jeden Tag treffen, sind ihrer Bedeutung als Freilassung von dieser Welt beraubt und werden als ewige Vernichtung dargestellt. Das Grab mit seiner immer offenen Tür bedroht beständig den Leugner mit Vernichtung und vergiftet sein Leben mit der Bitterkeit der Sorgen. Würdige daher, welch grosser Segen der Glaube ist und dass er die eigentliche Essenz des Lebens ist.
Die zweite Frage
Bei einer zu diskutierenden Frage einer Wissenschaft oder eines Handwerks können die aussenstehenden Berufsfremden nicht autoritativ sprechen, wie gross, gelehrt und geschickt sie auch immer sein mögen. Ihre Entscheidungen werden nicht als Beweismittel akzeptiert. Sie werden nicht als Fachleute jener Wissenschaft betrachtet.
Beispielsweise hat das Gutachten eines berühmten Ingenieurs über die Diagnose und die Heilung einer Krankheit nicht den gleichen Wert wie jenes eines sehr unerfahrenen Arztes. Insbesondere, die Worte der Leugnung eines grossen Philosophen, der in die materielle Sphäre eingetaucht ist, der sich immer weiter vom Spirituellen entfernt und der immer roher und unempindlicher dem (geistigen) Licht gegenüber wird, dessen Verstand auf das beschränkt ist, was sein Auge schaut-die Worte solch eines Menschen sind der Erwägung unwürdig und wertlos hinsichtlich der spirituellen Angelegenheiten.
Über die heiligen und spirituellen Angelegenheiten hinsichtlich der göttlichen Einheit gibt es einen totalen Gleichklang unter den hunderttausenden Leuten der Wahrheit, so wie bei Scheych Geylani-möge sein Geheimnis geheiligt sein-der Gottes Obersten Thron sah, während er noch auf Erden war, der eine prachtvolle, hohe und spirituelle Persönlichkeit besass, der neunzig Jahre in fortschreitender spiritueller Arbeit verbrachte und dem die Wahrheiten des Glaubens in der indirekten Wahrnehmung, in der direkten Schau und sogar im direkten Erfühlen entschleiert wurden. Wenn dies der Fall ist, welchen Wert haben die Worte der Philosophen, die durch ihr Eingetauchtsein in die diffusesten Einzelheiten des materiellen Reiches und der winzigsten Aspekte der Mannigfaltigkeit betäubt und gewürgt werden? Werden ihre Leugnungen und Einwürfe nicht übertönt wie das Brummen einer Fliege durch das Brüllen des Donners?
Das Wesen des Unglaubens, der sich den Wahrheiten des Islam widersetzt und gegen sie kämpft, ist Leugnung, Ignoranz und Verneinung. Selbst wenn der Unglaube in der äusseren Form als Bestätigung und als Manifestation einer Sache irgendwie erscheinen mag, ist er in Wirklichkeit Negation (Verneinung) und Nichtsein. Dagegen ist der Glaube Erkenntnis und eine Manifestation des Seins; er ist Bestätigung und Urteil. Selbst ein verneinender Aspekt des Glaubens ist der Torflügel und der bedeckende Schleier zu einer positiven Wahrheit. Wenn die Ungläubigen, die gegen den Glauben kämpfen, mit grosser Mühe in der Form der Annahme und Bestätigung das Nichtsein zu beweisen und anzuerkennen versuchen, so kann diese Leugnung als eine Art falschen Wissens und fehlerhaften Urteils betrachtet werden. Es ist sehr leicht, nur Nichtexistenz anzunehmen, die Existenz zu leugnen und die Nichtexistenz zu bestätigen, jedoch ist dies totale Ignoranz und unwirksames und ungültiges Urteil.
Kurzgesagt: die Lehre des Unglaubens ist dann zweifach:
Die erste Lehre beachtet nicht die Wahrheiten des Islam. Diese ist für sich selbst eine falsche Bestätigung und eine falsche Vorstellung, eine fehlerhafte Annahme und ein tyrannisches Urteil. Diese Art des Unglaubens liegt nicht im Bereich unserer Diskussion. Sie hat nicht mit uns zu tun, und wir nicht mit ihr.
Die zweite Lehre opponiert gegen die Wahrheiten des Glaubens und kämpft gegen sie. Sie besteht wiederum aus zwei Varianten.
Die erste ist Nichtannahme. Sie besteht einfach darin, der Bekräftigung nicht zuzustimmen. Dies ist eine Form von Ignoranz und Unwissenheit; ein Urteil kann nicht gebildet werden; so etwas ist einfach. Das liegt auch nicht im Bereich unserer Diskussion.
Die zweite Variante ist die Annahme von Nichtexistenz. Das bedeutet, der Nichtexistenz mit eigenem Herzen zuzustimmen, und ein Urteil ist eingeschlossen. Dies ist ein Urteil und ein fester Glaube , mit ihrer Annahme. Daher muss er (der Unglaube)
wegen seiner Annahme die Leugnung beweisen. Diese Leugnung umfasst zwei Typen:
Der erste Typ sagt: "Ein gewisses Ding existiert nicht an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Richtung. " Diese Art der Leugnung kann bewiesen werden, und sie liegt auch ausserhalb unserer Diskussion.
Der zweite Typ besteht aus folgendem: Die den Glauben beinhaltenden, spirituellen, allgemeinen und umfassenden Angelegenheiten, die auf die Welt, das Universum, das Jenseits und die verschiedenen Zeitalter bezogen sind, werden negiert und geleugnet. Diese Art der Negation kann in keiner Form erhärtet werden, wie wir in der ersten Frage gezeigt haben; denn was benötigt wird, um solch Negationen zu erhärten, ist eine Schau, die alle Schöpfung umfasst, das Jenseits erblickt und jeden Aspekt der Zeit ohne Grenze beachtet.
Der zweite Abgrund und die Mittel, daraus zu fliehen, bestehen ebenfalls aus zwei Punkten:
Der erste Punkt: Intellekte, die scheuklappig werden durch Versinken in die Gottesleugnung und in Sünde oder in den materiellen Bereich, sind unfähig, erhabene Angelegenheiten zu begreifen, wenn sie mit Grossartigkeit, Pracht und Unendlichkeit konfrontiert werden. Daher brüsten sie sich mit der Erkenntnis, die sie haben; sie eilen zu Leugnung und Negation. Da sie die extrem riesigen, tiefgründigen und umfassenden Glaubensfragen innerhalb ihrer eingeengten und ausgetrockneten Intellekte, ihrer korrupten und geistig absterbenden Herzen nicht packen können, werfen sie sich in Unglaube und Irreleitung und Erstickung.
Wären sie fähig, auf die wahre Natur ihres Unglaubens aufmerksam zu schauen und auf das Wesen ihrer Irreleitung, würden sie sehen, dass, verglichen mit einem vernünftigen, ehrfürchtigen, passenden und tatsächlich notwendigen Erschrecken, das im Glauben da ist, ihr Unglaube mannigfaltige Absurdität und Unmöglichkeit verbirgt und enthält.
Das Risale-i Nur (Abhandlung vom Licht) hat diese Wahrheit durch hunderte Vergleiche bewiesen mit der gleichen Endgültigkeit wie "zwei und zwei vier ist".
Beispielsweise, wer nicht das notwendige Wesen, die Ewigkeit und die Umfassendheit der Attribute Gottes akzeptiert, weil sie Ehrfurcht erregen, kann ein Bekenntnis des Unglaubens formulieren, indem er dieses notwendige Sein, die Ewigkeit und die schöpferischen Attribute Gottes einer unbegrenzten Zahl von Geschöpfen, einer Unbegrenztheit von Atomen zuschreibt. Oder wie die törichten Sophisten kann er auf seine Intelligenz verzichten, in dem er sowohl sein eigenes Wesen wie das aller Geschöpfe leugnet.
All diese Wahrheiten des Glaubens und des Islam ziehen auf sich die Ehrfurcht, die durch deren Natur und Würde gestützt ist-und so befreien sie sich von den schrecklichen Absurditäten, dem erschreckenden Aberglauben und von der dunklen Ignoranz des Unglaubens, auf die sie stossen, und sie nehmen Platz in geistig-gesunden Herzen und rechtschaffenden Intellekten durch äusserste Zustimmung und Unterwerfung.
Die beständige Verkündigung dieser Ehrfurcht und Grösse im Aufruf zum Gebet, im Gebet selber und in den meisten Riten des Islam,
Allahu-akbar, Allahu-akbar, Allahu-akbar, Allahu-akbar*
die Verteidigung der Heiligen Tradition, dass "Ehrfurcht ist Mein Schild, und Pracht ist mein Gewand", und die Erklärung des Propheten-Friede und Segen sei auf ihm-sein höchst inspirierendes Kommunizieren mit Gott im 86. Teil des Jaushan al-Kabir (sprich: Dschevschen al-Kebir**): "O Du, ausser Deinem Reich existiert kein Reich. O Du, Dessen Lobpreis durch Deine Knechte nicht gezählt werden kann. O Du, Dessen Glorie durch Deine Geschöpfe nicht beschrieben werden kann. O Du, Dessen Vollkommenheit jenseits des Bereichs aller Vision ist. O Du, Dessen Attribute alle Schranken des Verstehens übersteigen. O Du, Dessen Grossartigkeit jenseits des Reichens allen Denkens ist. O Du, Dessen Qualitäten nichl passend beschrieben werden können. O Du, Dessen Dekret Deine Sklaven nicht abwenden können. O Du, Dessen Zeichen manifest sind-sei Du gerühmt, es gibt keinen Gott ausser Dir-Schutz, Schutz, befreie uns vom Feuer":
All diese zeigen, dass Ehrfurcht und Grösse ein notwendiger Schleier sind.
Fussnote *: Allahu-akbar: Allah ist gewaltig.
**Fussnote: Cevþen-ü! Kebir (sprich: Dschevschen-ü!-Kebir) ist ein Gebetsbuch, vom Autor Soid Nursi zusammengestellt und herausgegeben.
DAS OBERSTE ZEICHEN
(Beobachtungen eines Wanderers,der das Universum befragt,wer sein Schöpfer sei)
Im Namen Gottes, des Mitfühlenden, des Gnadenvollen. Es preisen Ihn die sieben Himmel und die Erde und wer darinnen. Und kein Ding ist, das Ihn nicht lobpreist. Doch versteht ihr nicht ihre Lobpreisung. Siehe, Er ist milde und verzeihend.
Dieses zweite Kapitel kommentiert die obigen grossen Koranverse und bringt eine Übersetzung und Kurzfassung der Beweise und Zeugnisse des ersten übersprungenen arabischen Teils.
Da dieser erhabene Vers, wie viele andere Koranverse, zuerst die Himmel erwähnt jene prächtige Buchseite, die Gottes Einheit verkündet, auf die zu allen Zeiten mit Bewunderung und Freude geschaut wird-in seiner Verkündigung des Schöpfers dieses Kosmos, lasst uns ebenfalls mit der Erwähnung der Himmel beginnen.
In der Tat, jeder Reisende, der zur Herberge und zum Reich dieser Welt kommt, öffnet seine Augen und wundert sich, wer der Meister dieser feinen Herberge sei, die einer höchst grosszügigen Festtafel ähnelt, einer höchst kunstreichen Ausstellung, einem höchst eindrucksvollen Lager und Exerzierplatz, einem höchst erstaunlichen und wundervollen Platz der Promenade und Show, einem höchst tiefgründigen und weisen Ort der Belehrung; wer der Besitzer dieser Herberge sei und wer der Autor dieses grossen Buches sei und wer der Alleinherrscher dieses prächtigen Reiches sei-das möchte er brennend wissen und erkennen. Es zeigt sich ihm zuerst das wunderschöne Gesicht der Himmel, beschriftet mit den goldenen Buchstaben der Sterne. Dieses Gesicht ruft ihm zu und spricht: "Schau auf mich, und ich werde dich zu dem geleiten, was du suchst. " Er schaut dann und sieht:
Ein Teil von hunderttausenden Sternen ist grösser als unsere Erde und wiederum ein Teil von denen siebzigmal schneller als eine Kanonenkugel, und ohne einen Stützpfeiler fallen sie nicht herab und werden festgehalten. Eine Fürstlichkeit lässt sie bewegen in Harmonie und Schnelligkeit, ohne dass sie miteinander zusammenstossen; sie lässt zahlreiche Lampen beständig brennen, ohne dass Ö1 benutzt wird; sie verteilt diese grossen Massen ohne jede Verwirrung und Unordnung und ohne jedes Geräusch; sie setzt Sonne und Mond an ihren Platz, um bei betreffenden Aufgaben zu wirken, ohne dass diese grossen Körper jemals rebellieren; sie verwaltet einen unheimlich grossen Raum, der zwischen zwei Polen von massloser Entfernung abgesteckt ist-all das existiert zur gleichen Zeit, mit der gleichen Stärke, in der gleichen Weise und Art, mit dem gleichen Schöpfungsstempel, ohne den geringsten Makel; sie führt zum unterwürfigen Gehorsam unter ihr Gesetz all die aggressiven Mächte, die in diesen Körpern sind; sie (die Fürstlichkeit) säubert und reinigt das Gesicht der Himmel, beseitigt allen Kehricht und Mül1 dieser riesengrossen Versammlung; sie lässt diese Körper manövrieren wie eine disziplinierte Armee; und dann lässt sie die Erde sich drehen und zeigt die Himmel jede Nacht und in jedem Jahr in verschiedenen Formen, wie eine Filmwand, die wahre und erdachte Szenen dem Publikum der Schöpfung zeigt-all dies Beschriebene ist Manifestation der Fürstlichkeit. Innerhalb dieser fürstlichen Aktivität gibt es eine Wahrheit, die aus "Unterwerfen, Verwalten, Drehen, Ordnen, Reinigen und Kommandieren"besteht. Diese Wahrheit mit ihrer Erhabenheit und Reichhaltigkeit gibt Zeugnis von der Notwendigen Existenz und Einheit des Schöpfers der Himmel und bezeugt für diese Existenz, dass sie offenkundiger als jene der Himmel ist. Daher wurde in der Ersten Stufe des Ersten (arabischen) Teils gesagt:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott, dem Notwendigen Wesen, Dessen Notwendige Existenz in der Einheit die Himme! und all ihr Inhalt bezeugen. Dieses Zeugnis ist die Erhabenheit der Reichhaltigkeit der Wahrheit des Unterwerfens, Verwaltens, Drehens, Ordnens, Reinigens und Kommandierens-eine Wahrheit, die in ihrer Riesigkeit und Vollkommenheit beobachtet werden kann."
Jener wunderbare Ort der Versammlung, bekannt als Weltraum oder Atmosphäre, beginnt donnerhaft diesem Wanderer zu verkünden, der als Gast auf die Welt kam:’’Schau aufmich! Durch mich kannst du entdecken und finden das Zie! deiner Suche, jenen, der dich hierher geschickt hat!" Der Wanderer schaut auf das herbe, aber gütige Gesicht der Atmosphäre und schaut auf die furchterregenden, aber frohe Botschaft bringenden Donnerschläge, und er nimmt das Folgende wahr: Die Wolken, aufgehängt zwischen Himmel und Erde, bewässern den Garten der Welt in der überlegensten und allgütigsten Weise, liefern den Einwohnern der Erde das Wasser des Lebens, mildern die natürliche Hitze des Lebens und eilen zu Hilfe, wo immer es erforderlich ist. Ausser dass diese oder andere Pflichten erfüllt werden, verstecken sich die riesigen Wolken, welche die Himmel füllen können, zuweilen selbst, indem sich ihre Gebilde zur Ruhe begeben, so dass keine Spur gesehen werden kann, genauso wie eine gut disziplinierte Armee entsprechend plötzlichen Befehlen ausrückt oder sich verbirgt. Dann, im gleichen Augenblick, da der "Befehl" gegeben wird, "Regen hinab zu schütten, versammeln sich die Wolken in einer Stunde oder vielmehr in wenigen Minuten. Sie füllen den Himmel und erwarten weitere Befehle von ihrem Kommandeur.
Danach schaut der Wanderer auf den Wind in der Atmosphäre und sieht, dass die Luft überlegen und grosszügig in solchen zahllosen Aufgaben angewandt wird, dass es ist, als ob jedes der unbelebten Moleküle dieser unbewussten Luft die Befehle hört und merkt, die vom Kommandeur des Gesamten Daseins kommen. Ohne einen einzigen davon zu vernachlässigen, vollführt sie (die Luft) die Befehle in geordneter Weise und durch die Kraft jenes Kommandeurs. Dadurch gibt sie Atem allen Lebewesen und gibt allen Dingen die Hitze, das Licht und die Elektrizität, welche sie benötigen, und leitet die Wellen und Töne, und sie hilft bei der Bestäubung der Pflanzen. All diese allgemeinen Funktionen und Dienste zeigen, dass sie (die Luft) durch eine unsichtbare Hand in der bewusstesten, überlegensten und höchst lebengebensten Weise angewandt wird.
Der Wanderer schaut dann auf den Regen und sieht, dass innerhalb dieser zarten, glitzernden, süssen Tropfen, herabgesandt aus einem verborgenen Gnadenschatz, viele barmherzige Gaben und Funktionen enthalten sind, dass es ist, als ob die Gnade selber Gestalt annimmt und aus dem göttlichen Schatz in der Form von Tropfen herausfliesst. Aus diesem Grunde wurde der Regen "Gnade"genannt.
Darauf schaut der Reisende auf das Blitzen und hört auf den Donner und sieht, dass beide bei wunderbaren und eigentümlichen Aufgaben angewandt werden.
Dann schaut er nach innen, prüft seinen Verstand und sagt: "Die unbelebte, leblose Wolke, die einer gekämmten Wolle ähnelt, hat natürlich kein Wissen von uns. Wenn sie zu unserer Hilfe kommt, ist es nicht, weil sie Mitleid mit uns hat. Sie kann nicht erscheinen und verschwinden, ohne Befehl zu erhalten. Vielmehr handelt sie in Einklang mit den Befehlen eines Höchst Machtvollen und Gnadenvollen Kommandeurs. Zuerst verschwindet sie, ohne eine Spur zu hinterlassen, dann taucht sie plötzlich wieder auf, um mit ihrer Arbeit zu beginnen. Durch den Befehl und die Macht eines Höchst Aktiven und Erhabenen und Höchst Grossartigen und Herrlichen Alleinherrschers füllt sie (die Wolke) von Zeit zu Zeit die Atmosphäre und entleert sie. Die Wolke beschriftet den Himmel mit Weisheit und tilgt am Schluss die Muster, und sie macht den Himmel zu einer Tafel des ,Auslöschens und des Erscheinens, zu einer Beschreibung des Sammelns und der Auferstehung. Durch das Planen eines Höchst Grosszügigen und Wohltätigen, eines Höchst Freigebigen, Gnadenvollen und Besorgten Herrn bespringt die Wolke den Wind und führt mit sich Schätze des Regen, jeder so schwer wie ein Berg, und sie eilt den bedürftigen Orten zu Hilfe. Es ist, als ob sie über sie in Mitleid weint, und mit ihren Tränen lässt sie die Blumen lächeln, mildert die Hitze der Sonne, besprüht die Gärten mit Wasser, und sie wäscht und reinigt das Gesicht der Erde."
Dieser sich wundernde Wanderer sagt dann zu seinem eigenen Verstand:"Diese hunderttausende von weisen, gnadenvollen und geschickten Aufgaben und Werken der Grosszügigkeit und Gnade, die aus dem Schleier und aus der äusseren Gestalt dieser unbelebten, leblosen, unbewussten, fliegenden, unstabilen, stürmischen, ziellos wandernden und unbeständigen Luft kommen, zeigen klar, dass dieser fleissige Wind, dieser unermüdliche Diener, niemals aus sich selbst handelt, sondern vielmehr in Einklang mit den Befehlen des Höchst Mächtigen,Allwissenden, Allweisen und Grosszügigen Befehlshabers. Es ist, als ob jeder Partikel sich jeder einzelnen Aufgabe bewusst ist, wie ein Soldat jeden Befehl seines Kommandeurs hört und merkt, denn er hört und gehorcht jedem göttlichen Befehl, der durch die Luft fährt. Sie (die Luft) hilft allen Tieren zu atmen und zu leben, alle Pflanzen zu bestäuben und wachsen zu lassen, und sie hegt alle Angelegenheiten, die für deren Überleben notwendig sind. Die Luft dirigiert und verwaltet die Wolken, ermöglicht das Fahren der Segelschiffe, ermöglicht die Übertragung von Tönen und Wellen, besonders mittels des drahtlosen Telefons, Telegrafs und Radios, wie auch zahlreiche andere allgemeine Funktionen. Nun, diese Luftteilchen, jedes zusammengesetzt aus zwei solch einfachen Elementen, wie Stickstoff und Sauerstoff, existieren in hunderttausend verschiedenen Formen über den gesamten Globus. Ich folgere daher, dass sie durch eine Verborgene Hand in der äussersten Ordentlichkeit angewandt und ans Werk gesetzt werden.
Wie der Vers klar macht:
Wechsel der Winde und der Wolken, die fronen müssen dem Himmel und der Erde. "
Der, welcher die Winde regelt in zahllosen göttlichen Aufgaben und der, welcher die Wolken benutzt in zahllosen allgütigen Aufgaben, und der, welcher die Luft in dieser Weise erschuf-solch einer kann nur der Besitzer der Absoluten Existenz sein, der mit Macht Ausgestattete über alle Dinge und Wisser aller Dinge, kann nur der gigantische und allgütige Herrgott sein." Dies ist die Schlussfolgerung, die unser Reisende nun zieht.
Dann schaut er auf den Regen und sieht, dass darin Wohltaten enthalten sind, so zahlreich wie die Regentropfen, und Beispiele der vorsorgenden Weisheit, so übervoll wie dessen Partikelchen. Jene süssen, zarten und gesegneten Tropfen sind darüberhinaus in solch wunderschönen und geordneten Weise geschaffen, dass insbesondere der in der Sommerzeit geschickte Hagel, entsandt und fallengelassen wird mit solch einer Balance und Regelmässigkeit, dass selbst starke Winde, welche grosse Gegenstände zum Zusammenbrechen veranlassen, seine (des Hagels) Ruhe und Ordnung nicht zerstören können. Die Hagelkörner kollidieren nicht miteinander oder vermischen sich, so dass sie schädliche Wassermassen werden. Wasser, zusammengesetzt aus zwei einfachen Elementen wie Wasserstoff und Sauerstoff, wird bei hunderttausend von anderen lebenswichtigen, zweckhaften Aufgaben und Geschicklichkeiten verwendet, besonders bei belebten Wesen, obgleich es selber unbelebt und unbewusst ist. Der Regen ist verkörperte Gnade, und er kann nur hergestellt werden im unsichtbaren Schatz des Mitfühlenden und Gnadenvollen Einen. Sein Abstieg auf die Erde ist wie ein Kommentar des Verses:
"Und Er ist es, der den Regen hinabsendet, nachdem sie verzweifelten. Und er breitet aus seine Barmherzigkeit. "
Der Reisende hört dann auf den Donner und beobachtet das Blitzen. Er versteht, dass diese zwei wunderbaren himmlischen Ereignisse wie eine materielle Demonstration folgender Verse sind:
"Der Donner lobp,reist Ihn. "
"Der Glanz seines Blitzes raubt fast die Blicke. "
Sie verkünden auch das Kommen des Regens und geben so frohe Botschaft den Bedürftigen.
Ja, dieses plötzliche Aussprechen eines wunderbaren Klanges durch die Himmel; das Füllen des finsteren Himmels mit dem Aufleuchten und Feuer des Blitzes; das Erleuchten der Wolken, die Bergen von Baumwolle oder Röhren ähneln, die bersten mit Wasser und Hagel und Schnee-diese und ähnliche Phänomene sind wie ein Schlag auf den Kopf des achtlosen Menschen, dessen Blick auf das Weltleben gerichtet ist. Sie sagen ihm:
"Heb hoch deinen Kopf, schau auf die wunderbaren Taten des höchst aktiven und mächtigen Wesens, das sich bekannt machen will. In der gleichen Weise wie du nicht einfach deinem Gutdünken überlassen bist, so sind auch diese Phänomene und Geschehnisse nicht ihrem Gutdünken überlassen, sondern haben einen Meister und einen Zweck. Jedes von ihnen muss eine bestimmte Aufgabe erfüllen, und jedes wird durch einen Höchst Weisen Anordner dirigiert. "
Der sich wundernde Wanderer hört dann das erhabene und offenkundige Zeugnis für die Wahrheit, das besteht aus dem Dirigieren der Wolken, aus der Verteilung der Winde, dem Fallen des Regens und der Verwaltung der verschiedenen Himmelsereignisse, und er sagt: "Ich glaube an Gott." Was in der Zweiten Stufe des Ersten Teils ausgesagt wird, drückt die Beobachtungen des Wanderers hinsichtlich Weltraum und Himmeln aus :
"Es gibt keinen Gott ausser Gott, dem Notwendigen Wesen, Dessen Notwendige Existenz in der Einheit die Himmel und all deren Inhalte bezeugen, durch das Zeugnis der Erhabenheit der Reichhaltigkeit der Wahrheit von Unterwerfen, Verwalten, Drehen, Ordnen, Reinigen und Kommandieren-eine Wahrheit, die in ihrer Riesigkeit und Vollkommenheit beobachtet wird. "
Danach spricht der Erdball zum nachdenklichen Wanderer, der sich jetzt an seine erwägende Reise gewöhnt hat:
"Warum wanderst du durch die Himmel, durch den Weltraum und das Firmament? Komm, ich lasse dich wissen, was du suchst. Schau auf die Funktionen, die ich ausführe und lies meine Seiten!" Er schaut und sieht, dass der Erdball wie ein ekstatischer Mevlevi Derwisch mit seiner zweifachen Drehung rund auf dem Feld der Obersten Versammlung der Auferstehung einen Kreis ausfindig macht, der die Abfolge der Tage, Jahre und Jahreszeiten bestimmt. Der Erdball ist wie ein grossartiges göttliches Schiff, beladen mit hunderttausenden verschiedenen Formen der Nahrung und Ausrüstung, die für alle Lebewesen gebraucht werden, und er gleitet mit äusserstem Gleichgewicht im Ozean des Weltraums und umkreist die Sonne.
Er schaut dann auf die Seiten der Erde und sieht, dass jede Seite eines jeden Kapitels den Herrn der Erde in tausend Versen verkündet. Er ist unfähig, das Ganze davon zu lesen, und er schaut auf die Seite, die von der Schöpfung und der Entfaltung der Lebewesen im Frühling handelt, und er beobachtet folgendes:
Die Formen der zahllosen Mitglieder von hunderttausenden Arten kommen hervor, in der äussersten Präzision, aus einem einfachen Material und werden dann in der gnadenvollsten Weise genährt. Dann werden in wunderhafter Art einigen Samen Flügel gegeben; sie fliegen davon und werden so zerstreut. Sie werden höchst wirksam verteilt, höchst sorgfältig gefüttert und genährt. Zahllose geschmackvolle und köstliche Futterformen, mit höchst gnädiger und zarter Gestalt, werden aus dem Nichts und trockenem Lehm hervorgebracht und aus knochenharten Wurzeln, Samen und Flüssigkeitstropfen, die sich wenig voneinander unterscheiden. Jedem Frühling werden hunderttausende Arten von Nahrung und Ausrüstung aufgeladen, wie auf einen Eisenbahnwagen, und werden in äusserster Ordentlichkeit zu den Lebewesen hingeschickt. Gott schenkt den Babys Fertignahrung und süsse Milch aus den Mutterbrüsten. Und diese zeigen einen Allbarmherzigen und Gnadenvollen Gott, der Liebevoll, Zubereitend, Gnädig und Wohltätig ist.
Kurzgesagt, die Seite des Frühlingslebens entfaltet hunderttausende Beispiele und Proben der Obersten Versammlung und ist eine fühlbare Demonstration dieses Verses:
"Drum schau auf die Spuren der Barmherzigkeit Gottes, wie er die Erde nach ihrem Tode lebendig macht; siehe, das ist wahrlich der Lebendigmacher der Toten, und er hat Macht über alle Dinge."
Umgekehrt, von diesem Vers kann man sagen, dass er in wunderbarer Weise die Bedeutungen der Seite ausdrückt, die der Frühling ist. Der Wanderer versteht so, dass die Erde auf all ihren Seiten in einer ihrer Grösse angemessenen Weise verkündet:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott. "
Der Wanderer schaute das kurze Zeugnis des einen der zwanzig Aspekte einer einzigen Seite der mehr als zwanzig Seiten des Erdballs, und diese Bedeutung ausdrückend, wurde bei der Dritten Stufe des Ersten Teils gesagt:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott, dem Notwendigen Wesen, Dessen Notwendige Existenz in Einheit die Erde mit allem, was in ihr und auf ihr ist, bezeugt, durch den Beweis der Erhabenheit, der Reichhaltigkeit, der Wahrheit des Unterwerfens, Verteilens, Nährens, Öffnens, der Samenausbreitung, des Schutzes, der Verwaltung, des Geben-Gebens allen Lebewesen, des Mitleids und der Gnade, universal und allgemein-eine Wahrheit, die in ihrer Riesigkeit und Vollkommenheit beobachtet werden kann. "
Der nachdenkliche Wanderer las dann jede Seite des Kosmos, und indem er das tat, wurde sein Glaube, jener Schlüssel zum Glück, gestärkt. Seine Gnosis, jener Schlüssel zum spirituellen Fortschritt, wuchs. Sein Glaube an Gott, die Quelle und Grundlage aller Vollkommenheit, entwickelte sich um einen Grad mehr. Seine Freude und seine Vergnüglichkeit vermehrten sich und weckten seinen Eifer. Und während er auf die vollkommenen und überzeugenden Lektionen hörte, die vom Himmel, vom Weltraum und von der Erde gegeben werden, schrie er nach mehr.
Dann hörte er die stürmischen Anrufungen Gottes, die vom Tumult der Meere und der grossen Flüsse gemacht werden, und er lauschte ihren traurigen, dennoch angenehmen Klängen. Durch Aussehen und Klang sagten sie zu ihm: "Schau auf uns, lies auch unsere Zeichen!"
Unser Wanderer schaute und sah das folgende: Die Meere wogen beständig und lebhaft, verschlingen und überrollen, denn sie wollen durch ihre eigentliche Natur erobern. Sie umgeben die Erde, und zusammen mit der Erde drehen sie sich extrem schnell in einem Kreis von fünfundzwanzigtausend Jahren (Fusswanderung) in einem einzigen Jahr. Aber die Meere zerstreuen sich nicht, überfliessen nicht und überrollen nicht das anschliessende Land. Sie bewegen sich und stehen doch still, und sie sind behütet durch Befehl und Macht eines höchst mächtigen und grossartigen Wesens.
Der Wanderer schaute auf die Tiefen des Meeres, und er sah, dass es ausser den schönsten, gutgeschmückten und geordneten Juwelen tausende verschiedene Tierarten gibt. Sie werden erhalten und geordnet, zum Leben und Sterben gebracht, in so disziplinierter Art-und dabei kommt ihre Nahrung vom blossen Sand und Salzwasser. Und so beweist das Meer unwiderstehlich die Existenz eines Machtvollen und Glorreichen, eines Gnadenvollen und Wunderschönen Wesens, das die Meerestiefen verwaltet und Leben gibt.
Der Wanderer schaut dann auf die Flüsse. Die ihnen innewohnenden Wohltaten, die von ihnen durchgeschleusten Wassermengen, ihre beständige Wiederauffüllung sind durch solche Weisheit und Gnade inspiriert, wie um indiskutierbar zu beweisen, dass alle Flüsse, Quellen, Ströme und grossen Wasserwege hervorfliessen aus dem Gnadenschatz des Mitfühlenden Einen, des Herrn der Pracht und Grosszügigkeit. Sie sind tatsächlich erhalten und gehandhabt in so aussergewöhnlicher Weise, dass man sagt: "Vier Flüsse entströmen dem Paradies. " Denn sie entstehen durch übernatürliche Verursachung und entströmen dem Schatz eines überirdischen Paradieses aus dem Überfluss einer ungesehenen und unerschöpflichen Quelle.
Beispielsweise, der gesegnete Nil, der das sandige Ägypten in ein Paradies verwandelt, fliesst aus dem Mondgebirge im Süden, ohne je erschöpft zu werden, als sei er ein kleines Meer. Würde das Wasser, das den Fluss in sechs Monaten herabfliesst, zu einem Berg zusammengesammelt und dann eingefroren, wäre es riesiger als jenes Gebirge. Aber der Platz im Gebirge, wo das Wasser gelagert und gespeichert wird, ist weniger als ein Sechstel der Wassermasse. Was das Wasser, das den Fluss wieder auffüllt, anbelangt, so ist der Regen, der das Reservoir des Flusses betritt, sehr knapp in dieser dörrend-heissen Region und wird schnell von dem durstigen Boden verschlungen. Daher ist er unfähig, das Gleichgewicht des Flusses aufrechtzuerhalten. So entstand die Überlieferung, dass der gesegnete Nil in wunderhafter Art in Umgehung der Naturgesetze dem unsichtbaren Paradies entspringt. Diese Überlieferung hat tiefgründige Bedeutung und drückt eine wunderbare Wahrheit aus.
Der Wanderer sieht dann ein tausendstel Teil der Wahrheiten und Bekräftigungen, die in den Ozeanen und Flüssen enthalten sind. Die Meere verkünden einmütig mit einer Kraft, die zu ihrer Ausdehnung in Verhältnis ist: "Es gibt keinen Gott ausser Ihm. " Und sie bringen als Beweise für ihr Zeugnis alle Geschöpfe, die in ihnen wohnen. Dies nimmt unser Wanderer wahr.
Das Zeugnis der Meere und Flüsse wurde ausgedrückt und übermittelt, und es wurde in der Vierten Stufe des Ersten Teils gesagt: "Es gibt keinen Gott ausser Gott, dem Notwendig Existierenden. Und auf die Notwendigkeit Dessen Existenz in der Einheit zeigen all die Meere und Flüsse, mit dem was sie enthalten, durch das Zeugnis der Grossartigkeit, der Reichhaltigkeit, der Wahrheit des Unterwerfens, Bewahrens und des Deponierens, riesiggross und geordnet. "
Dann wird der Wanderer auf seiner meditativen Reise durch die Berge und Ebenen aufgefordert."Lies auch unsere Seiten ", sagen sie. Er schaut, und er sieht, dass die allgemeine Funktion und Pflicht der Berge von solcher Pracht und Weisheit ist, dass sie den Verstand betäubten. Beispielsweise, aus der Erde tauchen die Berge durch Befehl ihres Herrn auf, und dadurch lindern sie den Aufruhr, den Zorn und die Wut, die aus den Unruhen innerhalb der Erde kommen. Wenn die Berge sich aufrichten, beginnt die Erde zu atmen. Sie wird von schädlichen Erschütterungen und Aufständen befreit, und die Ruhe der Lebewesen wird nicht länger gestört, wenn sie ihre Pflicht der Rotation verfolgt. In der gleichen Weise, da Masten auf den Schiffen aufgerichtet werden, um sie vor Turbulenz zu bewahren, so ebenfalls werden die schatzvollen Berge auf dem Deck des Schiffes aufgerichtet, das die Erde ist, wie es angezeigt wird durch die Verse des Koran in wunderhafter Darlegung wie solcherart:
"Und die Berge zu pflöcken "
"Und warfen in sie festgegründeten Berge "
"Und die Berge gründete er fest"
Beispielsweise auch: In den Bergen werden dann gelagert, aufbewahrt und geordnet alle Arten von Quellen, Wassern, Mineralien und andere Materialien und Arzneien, die von den Lebewesen gebraucht werden, und zwar in solch weiser, geschickter, grosszügiger und vorausschauender Art, dass sie die Existenz der Lagerhäuser und Supermärkte und Diener des Einen der Unbegrenzten Macht und der Unbegrenzten Weisheit beweisen. Und so hat der Wanderer verstanden.
Der Wanderer sieht und er sagt: "Ich glaube an Gott. " Er sieht die Weisheit und die Aufgaben der Ebenen und der Berge. Aber diese Aufgaben sind so gross wie die Berge. Er vergleicht die anderen mit der ganzen Weisheit der Berge und Ebenen. Insbesondere wegen ihrer vorausschauenden Lagerstätten bezeugen und offenbaren sie die Einheit Gottes-eine Verkündigung so machtvoll und kräftig wie die Berge und so riesig und ausgedehnt wie die Ebenen. So versteht er und dann sagt er: "Ich glaube an Gott. "
Diese Bedeutung ausdrückend wurde in der Fünften Stufe des Ersten Teils gesagt:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Und auf die Notwendigkeit Dessen Existenz zeigen all die Berge und Ebenen, zusammen mit dem, was in ihnen und auf ihnen ist, durch das Zeugnis der Grossartigkeit, der Reichhaltigkeit, der Wahrheit des Erhaltens, Verwaltens, des Ausstreuens und Verteilens des Samen, fürstlich, riesig, universell, diszipliniert, geordnet und perfekt. "
Während der Reisende in seinem Verstand durch die Berge und Ebenen wanderte, wurde das Tor des Reiches der Bäume und der Pflanzen ihm geöffnet. Er wurde von innen aufgefordert: "Komm!" Sie sagten: "Inspiziere unser Reich und lies unsere Beschriftungen. "Er trat ein und sah, dass eine prächtige und gut geschmückte Versammlung für die Verkündigung der Macht und der Einheit Gottes, ein Kreis, Ihn anzurufen und Ihm Dank anzubieten, aufgetreten war. Gerade von der Erscheinung aller Bäume und Pflanzen verstand er, dass ihre verschiedenen Arten einmütig verkünden: "Es gibt keinen Gott ausser Gott. " Denn er gewahrte drei grosse und allgemeine Wahrheiten, die anzeigen und beweisen, dass alle fruchtgebenden Bäume und Pflanzen mit der Zunge ihrer symmetrischen und beredsamen Blätter, durch die Plauderei ihrer bezaubernden und prunkvollen Blüten, durch die Worte ihrer gutgeordneten und gutredenden Früchte Gottes Ruhm bezeugen und Zeugnis davon geben, dass"Ausser Gott kein Gott existiert."
Die erste dieser Wahrheiten: In der gleichen Weise, da in jeder einzelnen Pflanze und in jedem einzelnen Baum eine überlegte Wohltätigkeit und Grosszügigkeit in deutlichster Form zu sehen ist, wie auch eine zweckhafte Freisinnigkeit und Freigebigkeit, so kann dies bei der Gesamtheit der Bäume und Pflanzen auch gesehen werden, so klar-glänzend wie Sonnenlicht.
Die zweite Wahrheit: Das weise und zweckhafte Anders-Sein und Unterscheiden der verschiedenen Pflanzenarten kann in keiner Weise dem Zufall zugeschrieben werden, noch die überlegte und gnadenvolle Schmückung und Illustration, die ihnen innewohnt-all dies kann so klar wie Tageslicht in den unbegrenzten Spielarten und Arten gesehen werden. Sie zeigen, dass sie das Werk und der Druck eines All-Weisen Machers sind.
Die dritte Wahrheit: All die zahllosen Mitglieder, die unterschiedlichen hunderttausend Gestaltungen, die ganz besonders mit äusserster Ordnung, Gleichgewichtigkeit und Schönheit ausgestattet sind, entfalten und erblühen aus zweihunderttausend Arten von gut-definierten und begrenzten, einfachen und festen Samen und Körner identisch miteinander oder fast so-ihr Hervorbrechen aus diesen Samen in gesonderter und getrennter Form, mit äusserster Gleichgewichtigkeit, Vitalität und weiser Zweckhaftigkeit ohne den geringsten Fehler oder Irrtum, ist eine Wahrheit, brillanter als die Sonne. Die Beweise für diese Wahrheit sind zo zahlreich wie die Blumen, Früchte und Blätter, die im Frühling hervorbrechen. So sagt der Wanderer: "Preis sei Gott für den Segen des Glaubens. "
Diese Wahrheiten und das ihnen gegebene Zeugnis ausdrückend, sagten wir in der Sechsten Stufe des Ersten Teils: "Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf die Notwendigkeit Dessen Existenz in Einheit zeigt der Konsens all der Arten der Bäume und Pflanzen, die beschäftigt sind mit dem Rühmen Gottes und die sprechen mit den beredsamen und gutgeordneten Worten ihrer Blätter, mit ihren prunkvollen und hübschen Blüten, mit ihren gutgeordneten und gutsprechenden Früchten, durch das Zeugnis der Reichhaltigkeit der Wahrheit der Ausstattung, Wohltätigkeit und der gastfreundlichen Gottesgaben, getan in zweckhafter Gnade, und durch das Zeugnis der Wahrheit des Andersseins, des Schmucks und der Verzierung, getan mit Wille und Weisheit. Deutlich auch ist der Hinweis, der durch die Wahrheit gegeben wird. dass sich all ihre symmetrischen, geschmückten, gesonderten, mannigfaltigen und unbegrenzten Formen aus Samen und Körnern entfalten, die einander ähneln und sich annähern und die begrenzt und beschränkt sind. "
Der Wanderer schreitet fort auf seiner meditativen Reise mit gesteigertem Eifer ,und mit Pinem Blumenstrauss von Gnosis und Glauben, und dieser ist wiederum wie ein Frühling, gesammelt im Garten des Frühlings. Da öffnet sich vor seinem die Wahrheit erfassenden Intellekt, vor seiner erkennenden Vernunft das Tor zum Reich der Tiere und Vögel. Mit hunderttausenden verschiedenen Stimmen und Zungen wurde er eingeladen einzutreten. Er trat ein und sah, dass all die Tiere und Vögel in ihren unterschiedlichen Arten, Gruppen und Klassen still und laut verkündeten: "Es gibt keinen Gott ausser Gott. " Und so verwandelten sie das Gesicht der Erde in einen riesigen Platz der Anrufung, in eine ausgedehnte Versammlung für die Verkündigung des Ruhmes Gottes. Er sah, dass jede davon wie eine Gott gewidmete Ode ist, wie ein Wort, das Gottes Ruhm verkündet, wie ein Buchstabe, der Gottes Mitleid anzeigt; und jede davon beschreibt den Macher und entbietet Ihm Dank und Lobrede. Es war, als ob die Sinne, Glieder und Instrumente dieser Tiere und Vögel geordnete und ausgewogene Worte wären oder vollkommene und disziplinierte Ausdrücke. Er beobachtete drei grosse und umfassende Wahrheiten, die in entschiedener Form ihre Danksagung dem Schöpfer und Erhalter und Fürsorger und ihre Bezeugung Seiner Einheit anzeigen.
Die erste Wahrheit: Ihre weise Erschaffung ist aus dem Nichts hervorgebracht worden in einer Weise, dass sie keineswegs dem Zufall zugeschrieben werden kann oder einer blinden Kraft oder der unbelebten Natur. Sie werden geistreich aufgefordert, ins Dasein zu treten. Sie werden in zweckhafter und kundiger Art erschaffen und hervorgebracht. Ihre neiebung und Beseelung stellt sich dar in einer Weise, die einen zwanzigfachen Beweis der Erkenntnis, der Weisheit und des Wollens liefert-all dies ist eine Wahrheit, die Zeugnis gibt für die notwendige Existenz des Ewig-Lebenden und Sich-SelbstErhaltenden, für dessen sieben Attribute und dessen Einheit-und dieses Zeugnis wird durch die Zahl aller beseelten Lebewesen wiederholt.
Die zweite Wahrheit: Die zahllosen Wesen sind hinsichtlich der Gesichtszüge, der schmuckhaften Form, der zahlenmässigen Quantität und der verzierten Gestalt verschieden. Daraus erscheint eine starke Wahrheit, so gesondert und verziert und illustriert: Diese umfassende Tat, die auf jeder Seite tausende Wunder und Zwecke zeigt, kann nur vom Machthaber über alle Dinge, vom Kundigen aller Dinge erschaffen sein-eine andere Möglichkeit gibt es nicht.
Die dritte Wahrheit: Zahllose Geschöpfe entfalten sich in hunderttausend verschiedenen Gestalten und Formen, und jedes davon ist ein Wunder der Weisheit. Sie entstehen aus Eiern und Eierchen sowie Sperma genannten Wassertropfen, die identisch miteinander sind oder sich wenig voneinander unterscheiden oder sich ähneln, und die begrenzt und beschränkt in ihrer Zahl sind-und all dies entsteht in einer höchst geordneten, symmetrischen und makellosen Form. Diese Entfaltung und Entstehung ist so eine brillante Wahrheit, die mit Beweisen und Zeugnissen beleuchet wird, so zahlreich wie die Tiere selber.
Durch den Konsens dieser drei Wahrheiten sind alle Tierarten insgesamt beschäftigt, um zu bezeugen, dass es ausser Ihm (Gott) keinen Gott gibt. Es ist, als ob die gesamte Erde wie ein grosser Mensch sagen würde, dass es keinen Gott ausser Ihm (Gott) gibt, und die Erde spricht in einer Weise, die zu ihrer Riesigkeit passt, und sie übermittelt ihr Zeugnis dem Himmelsvolk. Der Wanderer hat in diesem Sinne gesehen, verstanden und eine richtige Lehre daraus gezogen. Diese Wahrheiten ausdrückend sagten wir in der Siebten Stufe des Ersten Teils:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit zeigt der Konsens aller Tiere und Vögel, die Gott preisen und Ihn bezeugen mit den Worten ihrer Sinne, ihrer Fähigkeiten und der ihnen eigentümlichen Triebe, mit Worten gut ausgewogen, geordnet und beredsam; durch das Zeugnis der Grossartigkeit, der Reichhaltigkeit, der Wahrheit des Werdenlassens, des Machens und des Erschaffens, entsprechend des Wollens, für die Wahrheit des Andersseins und der Zierde gemäss des Zweckes, und für die Wahrheit des Ordnens und des Schmückens gemäss der Weisheit. Deutlich auch ist der Hinweis; der durch die Wahrheit gegeben wird, in dem sich all ihre geordneten, gesonderten. mannigfaltigen und unbegrenzten Formen entfalten, aus identischen oder ähnlichen Eiern und Spermatropfen, die begrenzt und beschränkt sind."
Dieser nachsinnende Wanderer möchte weiterschreiten in den unbegrenzten Graden und im unendlichen Geschmack und im göttlichen Licht der Erkenntnis. Deshalb wollte er die Welt der Menschen, das Reich der Menschheit betreten. Zuerst luden ihn die Gottesgesandten, diese Anführer der Menschheit, ein, und er trat ein. Er schaute zunächst auf die Haltestelle der vergangenen Zeit, und er sah, dass all die Gottesgesandten-Friede sei auf ihnen-die leuchtendste und vollkommenste Menschenart, im Chor rezitierten: "Kein Gott ausser Ihm. " Und sie waren im Gottesgedenken. Mit der Kraft ihrer glänzenden, wohlbezeugten und zahllosen Wunder verkündeten sie Gottes Einheit. Und um den Menschen vom tierischen Zustand zum engelhaften Grad voranzubringen, belehrten sie die Menschen und luden sie ein, an Gott zu glauben. Er kniete sich nieder in der Schule des Lichts, und er achtete auf die Lektion:
Er sah, dass in der Hand eines jeden dieser Lehrer-die erhabensten und berühmtesten aller gefeierten Meister der Menschheit-zahlreiche Wunder waren, die ihnen vom Schöpfer Allen Seins als Zeichen der Bestätigung ihrer Mission gegeben worden waren. Weiterhin, eine grosse Gruppe von Menschen, eine ganze Gemeinschaft, bekräftigte ihre Verkündigungen und kam durch ihre Hände zum Glauben. Dieser Wahrheit wurde zugestimmt und beigepflichtet durch jene hunderttausende ernsthafter und wahrhafter Individuen, einmütig und in voller Übereinstimmung, und daher muss sie fest und definitiv sein. Er verstand auch, dass die Leute der Irreleitung, die eine Wahrheit ablehnen, die von so vielen wahrhaftigen Zeugen mit ihren Wundern attestiert und bekräftigt ist, einen höchst schweren Irrtum begehen, ein Verbrechen in der Tat, und dass sie daher die schwerste Strafe verdienen. Er erkannte, dass umgekehrt jene, die der Wahrheit zustimmen und an sie glauben, die Wahrhaftigsten und Rechtschaffensten sind. Und ein grosser Grad der Heiligkeit wurde ihm offenkundig.
Ja, die unbegrenzten Wunder, mit denen Gott die Gottesgesandten ausstattete-Friede sei auf ihnen-sind jedes für sich eine Bestätigung ihrer Mission. Die vielen himmlischen Schläge, ihren Widersachern versetzt, sind jeder für sich wie ein Beweis ihrer Wahrhaftigkeit. Ihre individuellen Vollkommenheiten, jede für sich ein Anzeichen ihrer Rechtschaffenheit; ihre wahrhaften Lehren; die Stärke ihres Glaubens als ein Zeugnis für ihre Aufrichtigkeit; ihre oberste Ernsthaftigkeit und Bereitschaft zur Selbstaufopferung; die heiligen Bücher und Buchseiten, die von ihren Händen gehalten werden; ihre zahllosen Schüler, die durch Befolgen der Lehrpfade die Wahrheit, die Vollkommenheit und das Licht erlangen und so wiederum die Wahrhaftigkeit der Lehren beweisen; die einmütige Übereinstimmung der Gottesgesandten-dieser höchst ernsthaften Warner-und ihrer Anhänger in allen positiven Angelegenheiten; ihre Eintracht, gegenseitige Unterstützung und Sympathie-all dies begründet einen so machtvollen Beweis, dass keine Kraft auf Erden ihm widerstehen kann und kein Zweifel oder Zögern ihn überleben kann.
Unser Wanderer verstand weiterhin, dass den Glauben an die Propheten-Friede sei auf ihnen-in die Glaubensartikel einzuschliessen, eine andere grosse Quelle der Stärke darstellt. So zog er grossen Nutzen aus ihren Lektionen. Und dies ausdrückend sagten wir im Achten Grad des Ersten Teils: ` Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf die Notwendigkeit Dessen Existenz in Einheit zeigt die Einmütigkeit aller Propheten, durch die Kraft ihrer leuchtenden Wunder-und beide bekräftigen und werden bekräftigt. "
Der willige Wanderer zog einen erhabenen Geschmack der Wahrheit aus der Kraft des Glaubens. Er kam aus der Versammlung der Propheten- Friede sei mit ihnen-. Und der fragende Wanderer fand sich eingeladen in das Klassenzimmer jener Tiefgründigen, Tiefschürfenden und Erfahrenen,welche die Verkündigungen der Propheten-Friede sei auf ihnen -mit den klarsten und machtvollsten Beweisen bekräftigten und die bekannt sind als die Auserwählten und Gereinigten oder als die Wahrhaftigsten.
Er betrat ihren Klassenraum, und er sah hunderttausende von Genies und hunderttausende von genauen und berühmten Gelehrten, die all die bekräftigenden Angelegenheiten beweisen, die mit dem Glauben verbunden sind. Geleitet von der Notwendigkeit der Existenz Gottes und Dessen Einheit beweisen sie mit solch tiefgründigen Demonstrationen, dass für den Zweifel nicht der geringste Raum bleibt. Wirklich, die Tatsache, dass sie übereinstimmten in den Prinzipien und Pfeilern des Glaubens, trotz ihrer Differenzen in Kapazität und Ansicht, und dass sich jeder von ihnen auf einen festen und unstrittigen Beweis verliess, ist in sich selbst solch ein Zeugnis, das nur angezweifelt werden könnte, wenn die obige Gesamtheit der Intelligenz und der Scharfsinnigkeit aufgeboten werden kann und wenn die Widersacher mit ihrem Gegenbeweis zu einem einzigen Ergebnis gelangen könnten. Andernfalls ist der einzige Pfad für den Leugner, seine Ignoranz-seine äusserste Ignoranz-zu zeigen und seine Widerspenstigkeit hinsichtlich der negativen Angelegenheiten, die weder Leugnung noch Bestätigung zulassen. Er schliesst in Wirklichkeit seine Augen, aber wer die Augen schliesst, kann den Tag in die Nacht nur für sich selbst umwandeln.
Der Wanderer lernt, dass die Lichter, die in diesem riesigen und grossartigen Klassenraum von diesen geachteten und tiefschürfenden Gelehrten erstrahlten, die Hälfte des Globus für mehr als tausend Jahre beleuchtet haben. Er fand darin moralische und spirituelle Kraft, welche von der kombinierten Kraft aller Leute der Leugnung nicht erschüttert oder zerstört werden kann. In kurzer Anspielung auf die vom Wanderer in diesem Klassenraum gelernte Lektion sagten wir in der Neunten Stufe des Ersten Teils:
` Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit zeigt die Übereinstimmung all der Auserwählten und Gereinigten, mit der Kraft ihrer glänzenden, gewissen und einmütigen Beweise. "
Unser nachsinnender Wanderer kam aus dem Klassenraum, und glühend begehrte er, die Lichter zu sehen, die bei der fortwährenden Stärkung und Entwicklung des Glaubens beobachtet werden können, sowie beim Fortschreiten von der Stufe der Erkenntnis der Gewissheit zur Stufe der Schau (Vision) der Gewissheit. Er fand sich dann durch Tausende oder Millionen von spirituellen Leitern aufgefordert. Diese strebten hin zur Wahrheit und zum Erlangen der Schau der Gewissheit im Schatten der Fernstrasse und des Aufstiegs Mohammeds, auf dem Friede sei. Das taten sie an einem Versammlungsort, in einer Herberge, in einem Platz des Gedenkens und der Unterweisung, der überreich leuchtend und riesigweit wie eine Ebene war, herausgeformt aus der Aufrichtung zahlloser kleiner Herbergen und Konvente. Er trat ein und fand, dass diese spirituellen Leute-die Leute der enthüllenden und sagenhaften (begnadeten) Taten-einmütig verkündeten: "Kein Gott ausser Gott", auf der Basis ihres Bezeugens des Unsichtbaren und der Wundertaten, für deren Durchführung sie befähigt worden waren. Sie verkündeten die notwendige Existenz und die Einheit Gottes.
Er sieht: Aus der Ursonne Gottes kommen die verschiedenen wahren Derwischorden und die wahrhaften Lehren und Schulen der spirituellen Genies und erleuchteten Weisen; sie alle bestätigen die Wahrheit, indem sie offenkundige und schlagende Beweise in Konsens und Einmütigkeit geben.
Wie man mit den sieben Farben das Sonnenlicht erkennt, so erkennt unser Reisender, Gott mit siebzig Farben, sogar durch die Anzahl der schönsten Namen und Attribute Gottes.
Er sieht: Aus der Ursonne Gottes kommen verschiedene Lichter und erleuchtende Farben.
Diese Einmütigkeit der Heiligen, verbunden mit der Einmütigkeit der Propheten-Friede sei auf ihnenund verbunden mit der Einmütigkeit der Auserwählten und Reinen bildet einen obersten Konsens, brillanter als das Tageslicht, das die Existenz der Sonne demonstriert.
In kurzer Anspielung auf den Nutzen, den unser Wanderer von der Sufi-Herberge zog, sagten wir in der Zehnten Stufe des Ersten Teils:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit weist die Einmütigkeit der Heiligen in ihrer offenkundigen, gut-bekräftigten und gut-bestätigten visionären Erfahrung und in ihren sagenhaften (begnadeten) Taten. "
Nun gewahrt unser Weltreisender, dass die wichtigste und die grösste aller menschlichen Vollkommenheiten, in der Tat der eigentliche Quell und Ursprung all solcher Vollkommenheiten, die Liebe zu Gott ist, die aus dem Glauben an Gott und aus dem Erkennen Gottes kommt. Und der Wanderer wünscht mit all seinen Kräften, äusseren und inneren, noch fortzuschreiten in der Stärkung seines Glaubens und in der Entwicklung seiner Erkenntnis. Daher hebt er sein Haupt, schaut zu den Himmeln und spricht für sich:
"Die kostbarste Sache in der Schöpfung ist das Leben. Alle Dinge sind dem Leben unterworfen. Das kostbarste aller Lebewesen ist das beseelte, und das kostbarste der beseelten Lebewesen ist das bewusste. Jedes Jahrhundert und jedes Jahr ist der Erdball beschäftigt, sich zu entleeren und sich wieder aufzufüllen, um diese kostbare Substanz zu vermehren. Es folgt dann zweifellos daraus, dass die grossartigen und verzierten Himmel angemessene (geeignete, zuständige) Leute und Einwohner haben müssen, die Leben, Seele und Bewusstsein besitzen. Denn Ereignisse zum Sehen und Sprechen mit Engeln-so wie das Erscheinen Gabriels, auf dem Friede sei, in die Gegenwart des Gottesgesandten, auf dem Friede sei, und in den Blick der Gefährtenwurden überliefert und erzählt seit uralten Zeiten. Wäre es doch dann so, dass ich mich mit den Leuten des Himmels unterhalten und ihre Gedanken zu dieser Sache lernen könnte. Denn ihre Worte hinsichtlich des Schöpfers des Kosmos sind die wichtigsten. "Wie er so darüber nachdenkt, hört er plötzlich eine himmlische Stimme: "Wenn du uns treffen willst und unserer Lektion lauschen willst, dann wisse, dass wir vor allen anderen an die von uns übermittelten Glaubensartikel glaubten, die von all den Gottesgesandten gebracht worden sind, angeführt vom Gottesgesandten Mohammed auf dem Friede und Segen sei, der den Koran der Glorreichen Darlegung brachte. Und auch all die reinen Geister unter uns, die vor den Menschen erschienen sind, geben einmütig und ausnahmslos Zeugnis für die notwendige Existenz, für die Einheit und für die geheiligten Attribute des Schöpfers dieses Kosmos und verkünden dies mit einem Gleichklang. Die Affinität und die gegenseitige Korrespondenz dieser zahllosen Proklamationen ist ein Führer für dich, so glänzend wie die Sonne. " So erstrahlte das Glaubenslicht des Reisenden und er erhob sich von der Erde zu den Himmeln.
In kurzer Anspielung auf die Lektion, die der Wanderer von den Engeln lernte, sagten wir in der Elften Stufe des Ersten Teils:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit weist die Einmütigkeit der Engel, die dem menschlichen Blick erscheinen und die zu den Auserwählten unter den Menschen sprechen, mit ihrem gegenseitigen Korrespondieren und bestätigtem Zeugnis. "
Der glühende und nachforschende Wanderer hat von den Zungen und vom Aussehen der verschiedenen Klassen der Schöpfung im manifesten Reich gelernt. Und er begehrt, die Welt des Ungesehenen und das Zwischenreich zu studieren und zu durcheilen, um so die Wahrheit zu erlangen. Es öffnete sich vor ihm das Tor der aufrechten und erleuchteten Intellekte, der gesunden und aufgeklärten Herzen, die wie Samen der Menschheit-der Frucht der Schöpfung-sind und die sich in jeder Menschengruppe befinden; und trotz ihres kleinen Umfangs können sie sich tatsächlich ausdehnen, dass sie das Ganze des Kosmos umfangen.
Er schaute, und er sah eine Reihe von menschlichen Bindegliedern, die das Reich des Ungesehenen mit dem Reich des Manifesten verbinden. Und er sah die Berührung zwischen beiden Reichen und den Austausch zwischen ihnen, insoweit sie hinsichtlich des Menschen an diesen Punkten geschehen. Er wendete sich an seinen Verstand und an sein Herz und sagte:
"Kommt, der Pfad, dessen Tor zur Wahrheit führt, ist kürzer als all eure Genossen. Wir sollten in Glaubensfragen Nutzen ziehen, indem wir die Qualitäten, Naturen und Farben studieren, die wir hier finden, und sollten nicht Lektionen lernen, die wir von den Zungen der anderen Wege hörten."
Er beginnt seine Studie und er sieht, dass der Glaube und die feste Überzeugung bezüglich der göttlichen Einheit, die alle leuchtenden Intellekte teilten, trotz unterschiedlicher Kapazitäten und trotz differierender, ja opponierender Methoden und Schulen gleich waren und dass ihre standhafte und zuversichtliche Gewissheit und Versicherung eins war. Sie bauten daher auf eine einzige, unwandelbare Wahrheit. Ihre Wurzeln versenkten sich in eine tiefgründige Wahrheit und konnten nicht herausgerissen werden. Ihre Einmütigkeit hinsichtlich des Glaubens, der notwendigen Existenz und Einheit Gottes, war eine unbrechbare und leuchtende Kette, ein heller Lichtschacht, zur Welt der Wahrheit geöffnet.
Er sah auch, dass die einmütigen, zugesicherten und erhabenen Enthüllungen und Bezeugungen der Glaubensgrundsätze,die von all diesen gesunden und leuchtenden Herzen genossen wurden, deren Methoden verschieden und deren Ansichten divergierend waren, hinsichtlich der göttlichen Einheit miteinander korrespondierten und übereinstimmten. All diese leuchtenden Herzen, hingewendet und verbunden zur Wahrheit und sie manifestierend, jedes Herz ein kleiner Thron der göttlichen Gnosis, ein Spiegel Gottes Ewiger Angeflehtheit, waren wie viele Fenster, die sich zur Sonne der Wahrheit öffneten. Zusammen genommen waren sie wie ein oberster Spiegel, wie ein Ozean, die Sonne reflektierend. Ihre Übereinstimmung und Einmütigkeit hinsichtlich der notwendigen Existenz und Einheit Gottes war ein unfehlbarer und verlässlicher perfektester Führer, ein höchster Lehrer. Denn es ist in keiner Weise möglich oder fassbar, dass eine Vermutung anders als die Wahrheit, dass ein unwahrer Gedanke, dass ein falsches Attribut so hartnäckig und entscheidend fähig sein könnten, so viele Augen gleichzeitig zu täuschen oder ihnen Illusionen einzuflüstern. Nicht einmal die törichten Sophisten, die den Kosmos leugnen, würden mit dem verdorbenen und zerstreuten Intellekt übereinstimmen, der solch ein Ding für möglich hielte. All dies verstand unser Wanderer und er sagte gemeinsam mit seinem Verstand und mit seinem Herzen: "Ich glaube an Gott. "
In kurzer Anspielung an den Nutzen, den unser Wanderer von den aufrichtigen Intellekten und leuchtenden Herzen für die Erkenntnis des Glaubens zog, sagten wir in der Zwölften Stufe und in der Dreizehnten Stufe des Ersten Teils:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit weist der Konsens aller aufrechten Intellekte, erleuchtet mit kongruenten Vorstellungen und korrespondierenden Überzeugungen und Gewissheiten, trotz Differenzen in Kapazität und Ansicht. Auf Seine Notwendige Existenz in Einheit zeigt auch die Übereinstimmung aller geistig-gesunden, leuchtenden Herzen, mit ihren gegenseitigen Enthüllungen und ihren kongruenten Bezeugungen, trotz Differenzen in Methode und Stil. "
Dieser Reisende schaut dann dicht an die Welt des Ungesehenen, und er tritt in sie mit seinem Herzen und mit seinem Intellekt ein. Er pocht nachfragend an das Tor jener Welt und denkt für sich: "Was hat diese Welt zu sagen?" Das folgende passierte ihm: Das Wesen, das sich im körperlichen Reich der Manifestation mit solch zahlreichen, schönen und geschickten Schöpferprodukten bekannt machen will; das sich mit so vielen süssen und gutgeschmückten Geschenken geliebt sehen möchte; das seine geheimen Vollkommenheiten mittels so vieler wunderhafter und geschickter Werke offenbaren möchte; das all dies in einem Stil wünschte, der klarer als jede Sprache und Äusserung ist-solch ein Wesen, so erkannte er, muss notwendigerweise hinter dem Schleier des Ungesehenen sein. Auch muss sich dieses Wesen notwendigerweise durch Sprache und Äusserung bekanntmachen und sich lieben lassen,gerade wie durch Tat und Zustand. Der Wanderer wendet sich daher zur Welt des Ungesehenen und sagt: "Wir müssen dahin kommen, dieses Wesen aus seinen Manifestation zu erkennen." Und er betritt sie mit seinem Herzen und sieht das folgende mit seinem Scharfsinn: Die Wahrheit der Offenbarungen herrscht vor bei allen Augenblicken über alle Teile der Welt des Ungesehenen, mit kraftvollster Manifestation. Mit den Wahrheiten der Offenbarung und Inspiration, die von Gott ausgehen, dem Wisser des Ungesehenen, erscheint ein Zeugnis für Gottes Existenz und Einheit, weit stärker als das Zeugnis des Kosmos und der Geschöpfe. Gott verlässt Sich, Seine Existenz und Einheit nicht nur auf das Zeugnis Seiner Schöpfung. Vielmehr spricht Er mit vorewiger Sprache gemäss Seinem eigenen Wesen. Einer der mit seiner Allweisheit und Allmächtigkeit überall existiert und alles durchschaut. dessen Worte sind auch überragend und schrankenlos. Und wie die Bedeutungen Seiner Worte Ýhn zeigen, so zeigt Sein Sprechen Ihn mit Seinen Attributen.
Der Wanderer erkennt, dass die Wahrheit der Offenbarung aufgerichtet wurde und bis zum Punkt einfach gemacht wurde, indem sie durch die Transmission von einhunderttausend Propheten, auf denen Friede sei, selbstevident ist, wie auch durch die Übereinstimmung ihrer Proklamationen hinsichtlich der Manifestation der göttlichen Offenbarung; durch die Zeugnisse und Beweise, die in den heiligen Büchern und himmlischen Seiten enthalten sind, welche die Leiter und Vorbilder der überwältigenden Mehrheit der Menschheit sind und welche sie (die Beweise) bekräftigen und billigen. Und die heiligen Bücher sind die sichtbaren Früchte der Offenbarung. Er versteht weiterhin, dass die Wahrheit der Offenbarung fünf heilige Wahrheiten verkündet.
Die erste Wahrheit
Gemäss der Intellekte und des Verständnisses der Menschen zu sprechen, ist eine Form des göttlichen Herablassens. Es ist ein Ergebnis der Fürstlichkeit Gottes, dass Er all seine beseelten Geschöpfe mit Sprache ausstattete, all deren Sprachen kennt, und dass Er selber an ihrer Sprache partizipiert, mit Seiner eigenen Sprache und Äusserung.
Die zweite Wahrheit
Der Eine, der sich Selber bekannt machen wollte, füllte den Kosmos mit Seinen wunderbaren Schöpfungen, überall und mit unzähligen Ausstattungen (Ausgaben), und begabte sie mit Zungen, die Seine Vollkommenheiten aussprechen, und Er will Sich notwendigerweise mit Seinen Eigenen Worten bekanntmachen.
Die dritte Wahrheit
Es ist Teil Seiner Glorie als Schöpfer, in Worten und in Taten auf die Gespräche und Danksagungen zu antworten, die von den Auserwähltesten, von den Bedürftigsten und Sehnsüchtigsten Seiner Schöpfung gemacht werden-von den wahren Menschen.
Die vierte Wahrheit
Das Attribut der Sprache, ein wesentlicher Begleiter und eine leuchtende Manifestation des Wissens und Lebens, wird notwendigerweise in einer umfassenden und ewigen Form im Wesen zu finden sein, Dessen Wissen umfassend und Dessen Leben ewig ist.
Die fünfte Wahrheit
Gott gab den Menschen Ohnmacht, Sehnsucht, Armut, Schwäche, Angst vor der Zukunft, Liebe und Verehrung. Es ist eine Folge der Göttlichkeit, dass er seinen Geschöpfen, seinen geliebtesten, seinen liebenswürdigsten, bedürftigsten und am meisten nach einem Stützpunkt und nach ihrem Herrn und Meister verlangenden, die armselig und bedürftig sind, Seine Existenz mittels Seiner Sprache mitteilt.
Die Zeugnisse für die Existenz in Einheit der Notwendigen Existenz, die in Einmütigkeit durch universale und himmlische Offenbarungen dargeboten werden, welche die Wahrheit des göttlichen Herablassens, der fürstlichen Selbstproklamation, der mitfühlenden Antwort, der glorreichen Predigt und der ewigen Selbst-Mitteilung enthalten-diese Zeugnisse begründen einen Beweis mächtiger als das Testat für die Existenz der Sonne, das durch die Strahlen des Tageslichts gebracht wird.
Unser Wanderer schaut dann in die Richtung der Inspiration und sieht, dass die wahrhaften Inspirationen tatsächlich in einigen Aspekten der Offenbarung ähneln und ein Verfahren der göttlichen Sprache sind. Es gibt jedoch zwei Unterschiede.
Der erste Unterschied
Die Offenbarung, die viel höher als die Inspiration ist, kommt gewöhnlich durch das Medium der Engel, wohingegen die Inspiration gewöhnlich direkt kommt. So hat auch ein König zwei Arten des Sprechens und Befehlens.
Die erste besteht darin, dass er zu einem Gouverneur einen Statthalter schickt, der mit all dem Pomp der Alleinherrschaft und mit der Pracht der Regierungsgewalt ausgestattet ist. Um die Pracht seiner Herrschergewalt und die Wichtigkeit seines Befehls zu demonstrieren, kann zuweilen der König den Mittler vor dessen Weggang treffen, und dann wird das Dekret erlassen.
Die zweite Art besteht darin, dass der König in eigener Person privat spricht, nicht mit dem Titel des Monarchen oder im Namen des Königtums, und es handelt sich dabei um irgendeine private Sache, um eine geringfügige Angelegenheit, wobei er für diesen Zweck einen beauftragten Diener, irgendeinen gewöhnlichen Untertan oder sein Privattelefon benutzt.
In der gleichen Weise kann der Vor-Ewige AlleinHerrscher entweder im Namen des Herrn der Weltalle und mit dem Titel des Schöpfers des Kosmos durch die Offenbarung oder durch die umfassende Inspiration, welche die Funktion der Offenbarung ausführt, sprechen oder Er kann in einer gesonderten und privaten Art sprechen-als Herr und Schöpfer aller Individuen und aller Lebewesen, hinter den Schleiern, in einer dem Empfänger angemessenen Weise.
Der zweite Unterschied
Die Offenbarung ist ohne Schatten, ist rein und aufbewahrt für die Auserwählten. Die Inspiration dagegen hat Schatten, hat beigemischte Farben und ist allgemein. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Arten der Inspiration, wie die Inspiration für die Engel, die Inspiration für die Menschen und die Inspiration für die Tiere. Die Inspiration bildet so ein Feld für die Vervielfachung der Worte Gottes, die so zahlreich sind wie die Tropfen des Ozeans. Unser Wanderer versteht, dass diese Sache in der Tat eine Art Kommentar über den Vers ist,
"Würde das Meer Tinte für meines Herrn Worte, wahrlich, versiegen würde das Meer vor den Worten meines Herrn. "
Dann schaut er auf die Natur der Inspiration, auf die Weisheit und auf das Zeugnis der Inspiration, und er sieht, dass deren Natur, Weisheit und Ergebnis aus vier Lichtern zusammengesetzt sind.
Das erste Licht
Es ist das Ergebnis der Liebesfähigkeit und Mitfühlfähigkeit Gottes, dass Er bewirkt, dass Seine Geschöpfe Ihn lieben durch Seine Taten, so wie Er auch bewirkt, dass Seine Geschöpfe Ihn lieben durch Sein Wort, Seine Gegen wart und Sein Gespräch.
Das zweite Licht
Es ist ein Erfordernis Seiner Gnadenhaftigkeit, dass Er ihnen ebenfalls in Worten antwortet, geradeso wie Er tatsächlich die Gebete Seiner Verehrer beantwortet, verborgen hinter Schleiern.
Das dritte Licht
Es ist eine Begleitung der Fürstlichkeit, dass geradeso wie Er in der Tat auf die Schreie nach Hilfe antwortet, wie auch auf das Flehen und Betteln jener Seiner Geschöpfe, die von schwerem Unheil und Härten getroffen sind, Er ihnen ebenfalls zu Hilfe eilt mit Worten der Inspiration, die wie eine Form der Sprache sind.
Das vierte Licht
Gott macht Seine Existenz, Gegenwart und Obhut tatsächlich wahrnehmbar Seinen schwächsten, armseligsten, ärmsten und bedürftigsten bewussten Geschöpfen, die in grossem Bedürfnis und in Sehnsucht stehen, ihren Meister, Schützer, Hüter und Geber zu finden. Es ist eine notwendige und wesentliche Folge Seiner göttlichen Fürsorge und Seines fürstlichen Mitgefühls dass Er ebenfalls Seine Gegenwart und Existenz durch Sprache mitteilt, hinter einem Schleier der wahrhaften Inspiration hervor-eine Weise des göttlichen Gesprächs-und zwar für Individuen, wobei die Weise ihnen und ihren Fähigkeiten eigentümlich ist, durch die Verbindung ihrer Herzen.
Er schaut dann auf das Zeugnis der Inspiration und sieht, dass, falls beispielsweise die Sonne Bewusstsein und Leben hätte und falls die sieben Farben des Sonnenlichts sieben Attribute wären, die Strahlen und Funken des Lichts in einer einzigen Art und Weise sprechen würden. Das Licht wäre in transparenten Objekten zu finden, sowohl ähnlich wie nichtähnlich, und es würde, so wie es ist, zu jedem Spiegel und zu den glänzenden Objekten sprechen, zu den Glasstücken und zu den Tropfen und Tröpfchen, zu den transparenten Atomen; es würde gemäss der Fähigkeit und Notwendigkeit eines jeden Dinges sprechen und antworten, und diese Dinge wiederum würden Zeugnis geben von der Existenz der Sonne, ohne dass sich eine Aufgabe in die andere einmischt oder dass ein Gespräch in Widerstreit mit einem anderen ist. In dergleichen Weisemanifestier sich die Sprache des Glorreichen Alleinherrschers und Erhabenen Schöpfers Aller Dinge, Der die Ewige Sonne ist, allen Dingen in einer allgemeinen und umfassenden Form, in einer Art, die der Fähigkeit aller Dinge angemessen ist, und so tut es auch Gottes Erkenntnis und Kraft. Kein Gesuch wirkt störend auf das andere ein, keine Aufgabe verhindert die Erfüllung einer anderen, und keine Anrede wird mit einer anderen verhindert und vertauscht. Alles davon versteht unser Wanderer durch indirekte Wahrnehmung. Er weiss, dass all diese Manifestationen, Reden und Inspirationen, getrennt und zusammen, die Gegenwart und die notwendige Existenz und Einheit und das einheitliche Brandzeichen (Prägungskraft) dieser Vor-Ewigen Sonne einmütig beweisen und bezeugen, mit einer Erkenntnis der Gewissheit, die sich der Schau der Gewissheit nähert.
In kurzer Anspiegelung auf die Lektion der Gnosis, die unser forschender Wanderer aus der Welt des Ungesehenen gewinnt, sagten wir in der Vierzehnten Stufe und in der Fünfzehnten Stufe des Ersten Teils:
Es gibt keinen Gott ausser Gott. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit und einheitlichem Brandzeichen (Prägungskraft) zeigt der Konsens aller wahren Offenbarungen; und diese enthalten göttliche Herabkunft, glorreiche Predigt, fürstliche Selbst-Offenbarung, mitfühlende Antwort auf die Anflehungen der Menschen und ewiges Drängen der Existenz Gottes zu Seinen Geschöpfen. Auf Seine Notwendige Existenz in Einheit weist auch die Übereinstimmung aller wahrhaften Inspirationen, welche die Ausdrücke der Liebe Gottes enthalten, die mit fühlenden Antworten auf die Gebete der Gottesgeschöpfe, die fürstlichen Erwiderungen auf die Gesuche Seiner Knechte um Hilfe und die glorreichen Mitteilungen Seiner Existenz an Seine Geschöpfe. "
Jener Wanderer durch die Welt wendet sich dann an seinen eigenen Verstand und sagt: "Da ich meinen Meister und Schöpfer mittels der Geschöpfe des Kosmos suchte, sollte ich eigentlich vor allem anderen den Berühmtesten all dieser Geschöpfe besuchen, das vollkommenste Geschöpf gemäss dem Zeugnis sogar seiner Feinde, den grössten Kommandeur unter ihnen, den bekanntesten Richter, den Erhabensten in Rede und den Brilliantesten im Intellekt, der vierzehn Jahrhunderte mit seiner Hervorragenheit und mit seinem Koran erleuchtete, Mohammed, den Propheten aus Arabien, möge Gottes Friede und Segen auf ihm sein." Er sagt zu sich: Um den Gottesgesandten zu besuchen und um von ihm die Antwort auf die Frage zu erlangen, sollten wir das gesegnete Zeitalter des Propheten betreten. Da trat er mit seinem Geiste ein und sah, dass jenes Zeitalter ein Zeitalter der wahren Glückseligkeit war, dank diesem Wesen. Denn durch das Licht, das er brachte, verwandelte er in kurzer Zeit das primitivste und ungebildetste Volk in die Meister und Herren der Welt.
Er sagt auch zu seinem eigenen Verstand: "Bevor wir ihn hinsichtlich unseres Schöpfers befragen, sollten wir erst den Wert dieses aussergewöhnlichen Wesens lernen, die Wahrhaftigkeit seiner Worte und die Wahrhaftigkeit seiner Warnungen."
So beginnt er zu forschen, und aus den zahlreichen überzeugenden Beweisen, die er findet, zeigen wir hier nur neun von der Gesamtheit der Beweise.
Der erste Beweis
Alle hervorragenden Charaktereigenschaften und guten Anlagen waren in diesem aussergewöhnlichen Wesen zu finden, gemäss dem Zeugnis sogar seiner Feinde. Hunderte von Wundern wurden durch seine Hände offenkundig, gemäss der ausdrücklichen Koranverse oder genauen Nachrichten (Tawatur) Beispiele dieser Wunder sind: Er spaltete den Mond
-"Gespalten der Mond"-mit einem einzigen Deuten seines Fingers in zwei Hälften. Er warf eine Handvoll Staub in die Augen seiner Feinde, was sie zur Flucht trieb-"Und nicht warfst du, als du warfst, sondern Allah warf. "-und er gab seiner durstenden Armee vom Wasser zu trinken, das aus seinen fünf Fingern hervorfloss wie die Quelle Kauthar. Mehr als dreihundert von der Gesamtsumme der Wunder wurden mit entscheidenden Beweisen im bemerkenswerten und wunderbaren Werk dargelegt, das als ` Die Wunder Mohammeds" (Neunzehnter Brieff bekannt ist, und daher überlassen wir die Diskussion jenem Buch, und wir gestatten dem Wanderer, in der Rede fortzufahren:
"Ein Wesen, das zusätzlich zu seinen edlen Merkmalen und Vollkommenheiten all diese leuchtenden Wunder zeigt, ist sicherlich im Reden von allen Menschen der Wahrhafteste. Es ist unmöglich, dass er hinneigen würde zu Tricks, Lüge und Irrtum, die Taten des Gemeinen-Schlechten. "
Der zweite Beweis
Er hält in seiner Hand ein Dekret vom Herrn der Schöpfung-ein Dekret, akzeptiert und bestätigt in jedem Jahrhundert von mehr als dreihundert Millionen Leuten.*Dieses Dekret, der Koran der Mächtigen Einmaligkeit, ist wunderbar auf sieben verschiedenen Weisen. Die Tatsache, dass der Koran vierzig unterschiedliche Aspekte der Wunderhaftigkeit hat und dass er das Wort des Schöpfers aller Dinge ist, wurde ausführlich mit starken Beweisen dargelegt im "Fünfundzwanzigsten Wort-Wunder des Korans", eine berühmte Abhandlung, welche wie die Sonne des Risale-i Nur ist. Wir überlassen daher solche Sachen jenem Werk und lauschen auf den Wanderer, wie er sagt: ` Es ist nicht möglich, dass eine Lüge von seiten des Wesens vorliegt, das der Übermittler und Verkünder dieses wahrhaften und die Wahrheit beinhaltenden Dekrets ist, denn das wäre Verletzung des Dekrets und Verrat gegenüber dem Einen, Der es erliess. "
Der dritte Beweis
Solch ein Heiliges Gesetz, ein Islam, ein Kodex der Anbetung, eine Fürbitte bei Gott, eine Vorladung und ein Glaube wurden von diesem Wesen hervorgebracht, dass dergleichen nicht existierte, noch existieren konnte. Es existiert weder eine bessere Form, noch konnte sie existieren. Denn das Gesetz, das mit diesem ungeschulten Wesen erschien, hat keinen Rivalen während seiner Regierung über ein Fünftel der Menschheit innerhalb von vierzehn Jahrhunderten, wegen der billigen und gerechten und präzisen Art seiner zahlreichen Vorschriften. Mehr noch, der Islam, der aus den Taten, Aussprüchen (Reden) und dem Verhalten jenes ungeschulten Wesens hervorkam, hat keinen Ebenpart, noch kann er ihn haben, denn in jedem Jahrhundert war er für dreihundert Millionen ein Führer und eine Zuflucht, der Lehrer und Lehrmeister ihrer Intellekte und der Aufklärer und Reiniger ihrer Herzen, die Ursache für die Verfeinerung und das Training ihrer Persönlichkeiten und die Quelle des Fortschritts und des Lebensborns ihrer Geister.
*Anmerkung: Zahl gilt für die vierziger Jahre.
Der Gottesgesandte ist gleicherweise ohne Parallele in der Weise, dass er der Vorderste war, alle Formen der Gottesanbetung zu praktizieren, die in seiner Religion zu finden sind und der Erste in Frömmigkeit und Gottesfurcht; in seiner völligen Beachtung der Pflichten der Anbetung und in der Auf merksamkeit für ihre tiefgründigsten Dimensionen, selbst während er mit beständigem Kampf, Reiberei und Arbeiten beschäftigt war; in seiner Praxis der detaillierten Gottesanbetung ohne Nachahmung von irgendjemand wobei er haargenau und als Erster startete und dies von Anfang an in vollkommener Weise durchführte und auch das Beginnen und das Ende des spirituellen Fortschritts kombinierte.
Mit dem Cevþen-ül Kebir (sprich: Dschewschen),ein Gebet unter seinen tausenden von Bittgebeten und Fürbitten, beschreibt er seinen Herrgott mit solch einem Grade der Gnosis, dass alle Gnostiker und Heiligen, die nach ihm kamen, mitsamt ihren vereinten Anstrengungen unfähig waren, einen ähnlichen Grad der Gnosis und der genauen Beschreibung zu erlangen. Dies zeigt, dass er auch im Gebet ohne einen Ebenbürtigen ist. Wer immer auf den Abschnitt zu Beginn der "Abhandlung über Bittgebete"schaut, welcher einen Teil der Bedeutung eines der 99 Abschnitte von CevÞen-ül-Kebir darlegt, wird sagen, dass es keine Form des Bittgebets wie das Cevþen gibt.
In seinem Übermitteln der Botschaft und in seiner Einladung der Menschen zur Wahrheit entfaltete er solche Standhaftigkeit, Festigkeit und Mut, dass er nicht die kleinste Spur von Zögern, Angst und Furcht zeigte, obgleich grosse Staaten und Religionen und selbst sein eigenes Volk, sein Clan und sein Onkel gegen ihn in der feindseligsten Weise opponierten. Die Tatsache, dass er die gesamte Welt erfolgreich herausforderte und den Islam zum Meister der Welt machte, beweist gleichermassen, dass es niemand gibt und niemand geben kann wie ihn beim Übermitteln der Botschaft und bei der Einladung.
Im Glauben hatte er so eine aussergewöhnliche Stärke, eine so erstaunliche Gewissheit, eine so wunderbare Breite, eine so hohe Überzeugung, die ganze Welt erleuchtend, dass keine der Ideen und Glaubensvorstellungen, die damals die Welt beherrschten, und keine der Philosophien der Weisen und keine der Lehren der spirituellen Oberhäupter, trotz extremer Feindseligkeit, Opposition und Leugnung den kleinsten Zweifel, Zögern, Schwäche oder ,Ängstlichkeit in seine Gewissheit, Überzeugung, Zuversicht und Sicherheit einflössen konnten. Mehrnoch, die Heiliggesinnten aller Zeitalter, angeführt von den Prophetengefährten, die Vordersten in den Graden des Glaubens und der Spiritualität, haben alle von seinem Grad des Glaubens Nutzen gezogen und glaubten von ihm, dass er den höchsten Grad des Glaubens repräsentiere. Dies beweist, dass auch sein Glaube ohnegleichen ist. Unser Wanderer schlussfolgert daher und bekräftigt mit seinem Verstand, dass Lüge und Zweideutigkeit keinen Platz in dem haben, der solch ein einmaliges heiliges Gesetz brachte, solch einen Islam ohne Parallele, solch eine wunderbare Hingabe in der Gottesverehrung, solch ein aussergewöhnliches Hervorragen in den Bittgebeten, solch eine universell zugestimmte Einladung zur Wahrheit und solch einen wunderbaren Glauben.
Der vierte Beweis
In der gleichen Weise, wie der Konsens der Gottesgesandten ein starker Beweis für die Existenz und Einheitlichkeit Gottes ist, so ist er ebenfalls ein festes Zeugnis für die Wahrhaftigkeit und Sendung dieses Wesens. Denn all die heiligen Attribute, Wunder und Funktionen, welche die Wahrhaftigkeit und die Sendung der Gottesgesandten, auf denen Friede sei, anzeigen, existieren in vollstem Masse in diesem Wesen, gemäss dem Zeugnis der Geschichte. Die Gottesgesandten haben mit ihrem Sprechen das Kommen dieses Wesens vorausgesagt und frohe Botschaft davon in der Thora, in den Evangelien, in den Psalmen und in den (heiligen) Textseiten gegeben. Mehr als zwanzig der höchst überzeugenden Beispiele dieser frohen Botschaften aus den heiligen Schriften wurden im "Neunzehnten Brief" ausführlich dargelegt und bewiesen. Gleicherweise, durch all die Taten und Wunder, die mit ihrer Prophetenschaft verknüpft sind, bekräftigten und unterzeichneten sie die Mission jenes Wesens, das der Vorderste und der Vollkommenste in den Aufgaben und Funktionen des Prophetenamtes ist. Gerade wie sie durch den verbalen Konsens und durch die Übereinstimmung auf die Göttliche Einheitlichkeit hinweisen, geben sie durch die Einmütigkeit ihrer Taten und Worte Zeugnis von der Wahrhaftigkeit jenes Wesens. Auch dies wurde von unserem Wanderer begriffen.
Der fünfte Beweis
Gleicherweise, die Tausende von Heiligen, die zur Wahrheit, Realität, Vollkommenheit, zu Wundertaten und spirituellen Erkenntnissen und Visionen gelangten, die enthüllten und bezeugten durch die Instruktion, Methode und Pädagogik dieses Wesens, und die ihm folgten-sie geben übereinstimmendes und einhelliges Zeugnis nicht allein für die Göttliche Einheitlichkeit, sondern auch für die Wahrhaftigkeit und Sendung dieses Wesens, das ihr Meister ist. Wiederum, die Tatsache, dass sie durch das Licht der Heiligkeit einige der Wahrheiten bezeugten, die er hinsichtlich der Welt des Ungesehenen verkündete, und dass sie all diese Wahrheiten glaubten und bekräftigten, mit dem Licht des Glaubens entweder durch die indirekte Wahrnehmung der Gewissheit oder durch die direkte Schau der Gewissheit oder durch das direkte Erfühlen der Gewissheit-dies demonstriert ebenfalls wie die Sonne den Grad der Wahrhaftigkeit und Redlichkeit dieses grossen Wesens, das ihr Meister ist.
Der sechste Beweis
Die Millionen der gereinigten, aufrichtigen und genauen Gelehrten und glaubenstreuen Weisen, welche die höchste Station der Gelehrtheit durch die Lehre und die Instruktion erreichten, die in den von diesem Wesen gebrachten heiligen Wahrheiten enthalten sind trotz seiner ungeschulten Natur, sowie die erhabenen Wissenschaften, die er erfand und die göttliche Erkenntnis, die er entdeckte-nicht allein, dass sie einmütig und mit stärksten Beweisen die Göttliche Einheit, welche das Fundament seiner Mission ist, bestätigen und bekräftigen, sondern sie bezeugen einmütig auch die Wahrhaftigkeit des Obersten Lehrers und Grossartigen Führers, wie auch die Wahrhaftigkeit seiner Worte. Dies ist ein Beweis so klar wie das Tageslicht. Das Risale-i Nur ist mit seinen einhundert Bänden ebenfalls nichts anderes als ein einziger Beweis seiner(des Gottesgesandten) Wahrhaftigkeit.
Der siebte Beweis
Die Familienangehörigen und die Gefährten des Gottesgesandten prüften und erforschten mit der äussersten Aufmerksamkeit, Ernsthaftigkeit und peinlicher Genauigkeit alle Zustände, Gedanken und Verhaltensweisen dieses Wesens, seien sie verborgen oder offen-und mit ihrer Einsicht, Erkenntnis und spirituellen Befähigung sind sie die Bekanntesten, die Gefeiertsten, die Frömmsten und die Scharfsichtigsten der Menschen, die eine grosse Gruppe bilden, nach den Gottesgesandten. Sie kamen zur einmütigen und einhelligen Schlussfolgerung, dass er das wahrhaftigste, berechtigste, aufrichtigste, höchste und ehrlichste Wesen in der Welt war. Und dies, ihre unerschütterliche Bekräftigung und ihr fester Glaube, ist ein Beweis wie das Tageslicht, das die Realität der Sonne bestätigt.
Der achte Beweis
Der Kosmos weist hin auf den Macher, Lenker, Beschrifter, Planer, Bestimmer und Regler, Der aus dem Kosmos einen Palast, ein Buch, eine Ausstellung, ein Schauspiel macht. Der Kosmos zeigt auf allen Ebenen einen herrschenden Schöpfer, Schreiber und Präger. Gleicherweise ist da ein erhabener Demonstrator, ein wahrhaftiger Enthüller, ein gelehrter Meister und ein wahrhaftiger Lehrer, der kennt und bekannt macht die Göttlichen Zwecke, die der Schöpfung innewohnen, der aufzeigt die fürstliche Weisheit, die in den Veränderungen des Kosmos wohnt, der lehrt das Ergebnis seiner zweckvollen Bewegungen, der die Vollkommenheit der im Kosmos wohnenden Geschöpfe zeigt und der die Bedeutungen dieses grössten Buches erklärt-da seine Existenz gefordert und notwendig ist und diese Funktionen seine Wahrhaftigkeit anzeigen, so ist er (der Gotlesgesandte Mohammed) der höchste und wahrhaftigste Beamte des Schöpfers des Kosmos.
Der neunte Beweis
Es gibt hinter dem Schleier Jemand, Der diese geistreichen und weisen Kunstwerke der Vollkommenheit Seines Talents und Seines Könnens demonstrieren will; Der Sich Selber bekanntmachen will und geliebt sein will mittels dieser zahllosen geschmückten und gezierten Schöpfungen; Der Lob und Danksagungen durch die zahlreichen genüsslichen und wertvollen Geschenke, die Er gibt, hervorrufen will; Der die Menschen veranlassen will, dass sie Ihn anbeten mit Dank und Wertschätzung für Sein fürstliches Gastmahl und Geben, wegen Seiner fürsorgenden und schützenden Erhaltung des Lebens und wegen Seiner allgemeinen Lieferung von Nahrung und Wohltat in solch einer Weise, dass die feinsten Geschmäcker und Appetite befriedigt werden; Der manifestieren will Seine Göttlichkeit durch den Wechsel der Jahreszeiten, durch den Wechsel von Tag und Nacht, und durch all seine grossartigen und majestätischen Taten, durch all Seine Ehrfurcht einflössenden und weisen Akte und Kreativitäten, wodurch Er die Menschen veranlassen will, an Seine Göttlichkeit zu glauben, in Unterwerfung, Demut und Gehorsam; und Der zeigen will Seine Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit zu allen Zeiten, indem Er die Tugend und die Tugendhaften schützt und das Böse und die Bösen zerstört, wobei Er vom Himmel her mit Schlägen den Unterdrücker und Lügner vernichtet. Mit Sicherheit wird an der Seite dieses Ungesehenen Wesens sein geliebtestes Geschöpf und sein devotester Knecht sein, der den eben erwähnten Zwecken dient und der entdeckt und entwirrt den Talisman und das Rätsel des Seins, der immer handelt im Namen dieses Wesens (Gott), der Hilfe und Erfolg von Ihm sucht, und der sie von Ihm erhält-Mohammed vom Clan Quraisch-Friede und Segen sei auf ihm!
Der Wanderer sagt weiter, indem er seinen eigenen Verstand anredet: "Da diese genannten neun Wahrheiten Zeugnis geben von der Wahrhaftigkeit dieses Wesens (Mohammed), ist dieser Mensch die Quelle der Glorie der Menschheit und die Quelle der Ehre für die Welt. Wenn wir ihn daher den Stolz der Welt und die Glorie der Söhne Adams nennen, wird das passend sein. Die Tatsache, dass die ehrfurchtgebietende geistliche Herrschaftsgewalt dieses Dekrets desMitfühlenden Einen, der Koran der Wunderbaren Darlegung, den er in seiner Hand hält, die Hälfte der Welt erobert hat, zusammen mit seinen individuellen Vollkommenheiten und hohen Tugenden, zeigt, dass er (Gottesgesandter Mohammed) die wichtigste Persönlichkeit in der Welt ist. Das wichtigste Wort hinsichtlich unseres Schöpfers ist jenes, das er äussert. "
Nun sieh mal: Das Fundament all der Einladungen dieses aussergewöhnlichen Wesens und das Ziel all seines Lebens, gegründet auf der Stärke, die seine Hunderte von offenkundigen und manifesten Wundern liefern, und die Tausende von erhabenen und grundlegenden Wahrheiten, die in seiner Religion enthalten sind, bestand darin zu beweisen und zu bezeugen den Notwendig Existierenden, Seine Einheit, Seine Attribute und Namen, und Ihn zu bestätigen, zu verkündigen und bekanntzumachen. Er (der Gottesgesandte Mohammed) ist daher wie die Sonne im Kosmos, der brillianteste Beweis unseres Schöpfers-er ist das Wesen, das wir den Geliebten Gottes nennen.
Es gibt drei Formen des grossen und unfehlbaren, irrtumslosen Konsens, und jede davon bestätigt, bekräftigt und unterzeichnet das Zeugnis, das er gibt.
Der erste Konsens
Die einmütige Bestätigung durch jene erleuchtete Versammlung, die in der gesamten Welt als die Familie Mohammeds bekannt ist, einschliesslich Tausender von Polen * (Kutub) und obersten Heiligen, die durchdringende Schau hatten und das Ungesehene wahrnehmen (direkt erfühlen) konnten, so wie Imam Ali-möge Gott mit ihm zufrieden sein-der sagte: "Würde der Schleier des Ungesehenen gehoben werden,meine Gewissheit würde nicht steigen", und Abdulkadir Geylani Gaus-i Asam-möge sein Geheimnis geheiligt sein-, der den Obersten Thron Gottes und die dräuende Gestalt Israfils** sah, während er noch auf Erden war.
Der zweite Konsens
Die Bestätigung durch einen starken Glauben, die den Menschen gestattete, ihr Leben und ihr Eigentum zu opfern, sowie ihre Väter und Stämme, durch die berühmte Gruppe, bekannt als die Prophetengefährten, die sich unter einem primitiven Volk und in einer ungebildeten Umgebung befanden, bar allen sozialen Lebens und politischen Denkens, ohne jede (heilige) Schrift und verloren in der Dunkelheit einer Periode zwischen den Propheten; und die in einer sehr kurzen Zeit die Meister, Führer, Diplomaten und gerechten Herrscher der zivilisiertesten und politisch und sozial fortgeschrittensten Völker und Staaten werden sollten und welche die Welt von Ost nach West in allgemein gebilligter Weise regieren sollten.
*Anmerkung: Pol (Kutub) ist Führer eines religiösen Weges oder einer religiösen Gruppe oder ein ganz grosser spiritueller islamischer Lehrmeister.
** Israfil ist einer der vier Erzengel. Am Tage der Wiederauferstehung ist er beauftragt, die Posaune (zum Weckruf) zu blasen.
Der dritte Konsens
Die Bestätigung, ausgestattet mit einmütiger und sicherer Erkenntnis, durch jene grosse, erhabene Gruppe von genauen und tiefschürfenden Gelehrten, von denen in jedem Jahrhundert tausende auftauchen, die fortschreiten in wunderbarer Art in jeder Wissenschaft und Kunst und jedem Werk auf verschiedenen Gebieten.
Das Zeugnis, das dieses Wesen für die göttliche Einheitlichkeit brachte, ist nicht partikular und individuell, sondern allgemein und universell und unerschütterlich. Falls alle existierenden Teufel sich vereinigen sollten, könnten sie das Zeugnis nicht herausfordern. Solcherart war die Schlussfolgerung, zu welcher der Wanderer im Geiste in jener Glückszeit gelangte.
Hinweisend auf die Lektion, die jener Wanderer aus der Welt in der Schule des Lichts lernte, jener Reisende im Leben, als er in seinem Geiste das gesegnete Zeitalter des Gottesgesandten besuchte, sagten wir in der Sechzehnten Stufe des Ersten Teils:
` Es gibt keinen Gott ausser Gott, dem Notwendig Existierenden, dem Einen, dem Einmaligen. Die Notwendigkeit Seiner Existenz in Einheit wird angezeigt durch den ,stolz der Welt und die Glorie der Adamsöhne, durch die Majestät der Herrschergewalt seines Koran, durch die Pracht der Ausdehnung seiner Religion, durch die Mannigfaltigkeit seiner Vollkommenheiten und durch die Erhabenheit seiner Merkmale, was sogar durch das Zeugnis seiner Feinde bestätigt wird. Er gibt Zeugnis und bringt Beweise durch die Stärke seiner Hunderte von manifesten und offenkundigen Wundern, die sowohl die Wahrheit bezeugen als auch selber das Objekt wahrhaften Zeugnisses sind; und durch die Stärke tausender leuchtender und überzeugender Wahrheiten, die in seiner Religion enthalten sind, gemäss dem Konsens aller Besitzer des Lichts, gemäss der Übereinstimmung seiner erleuchteten Gefährten und gemäss der Einmütigkeit der Gelehrten seiner Gemeinschaft, gemäss den Besitzern des Beweises und der hellen Einsicht. "
Der ruhelose und unersättliche Wanderer, der weiss, dass das Ziel des Lebens in dieser Welt und das Leben des Lebens der Glaube ist, spricht zum eigenen Herzen und sagt: "Lasst uns das Buch prüfen, bekannt als der Koran der Wunderhaften Darlegung, von dem gesagt wird, es sei Wort und Äusserung des Wesens, Das wir suchen, das bekannteste, brillianteste und weiseste Buch in der Welt, das eine Herausforderung in jedem Zeitalter an jedermann ist, der sich weigert, sich ihm zu unterwerfen. Lasst uns sehen, was es sagt. Aber zuerst müssen wir ausser Frage stellen, dass dieses Buch von unserem Schöpfer ist."
Da der Wanderer im gegenwärtigen Zeitalter lebt, schaut er zuerst auf das Risale-i Nur, die Lichtgarben aus dem unübertroffenen, wunderbaren Geiste und der Prägnanz des Koran. Er sieht, dass seine einhundertunddreissig Bände geistreiche Bemerkungen und Lichter und gründliche Erklärungen zu den Koranversen sind. Obgleich das Risale-i Nur heftig kämpfen muss, um die Wahrheiten des Koran in alle Richtungen auszustreuen, in diesem widerspenstigen und atheistischen Zeitalter, kann niemand es besiegen, was beweist, dass sein Meister, seine Quelle, seine Autorität und seine Sonne der Koran ist, der (Koran) himmlischer Sprache und nicht menschlicher Sprache ist. Unter den Hunderten von Beweisen in den verschiedenen Teilen des Risale-i begründet der einzige Beweis des Koran im Fünfundzwanzigsten Wort und am Ende des Neunzehnten Briefes vierzig Wunderaspekte des Koran in solch einer Weise, dass jedermann, der ihn sieht, seine Argumente bewundert und wertschätzendes Lob äussert, weit davon entfernt eine Kritik oder einen Einwand auszusprechen. Der Wanderer überliess es dem Risale-i Nur zu beweisen, dass der Koran wunderbarer Natur und das wahre Wort Gottes ist; und er wendet sich nur zu einem kurzen Hinweis von ein paar Punkten, die seine Grösse anzeigen.
Erster Punkt
Mit all seinen Wundern und Wahrheiten, die seine Wahrhaftigkeit beweisen, ist der Koran wiederum ein Wunder Mohammeds, auf dem Friede und Segen sei. So ist auch Mohammed, auf dem Friede und Segen sei, mit all seinen Wundern, Beweisen der Prophetenschaft und mit den Vollkommenheiten der Erkenntnis ein Wunder des Koran und ein entscheidender Beweis, dass der Koran das Wort Gottes ist.
Zweiter Punkt
In dieser Welt vollbrachte der Koran in so leuchtender, glücklicher und wahrhafter Art eine Revolution im sozialen Leben des Menschen, wie auch in den Seelen, Herzen, Persönlichkeiten und Intellekten der Menschen, in ihrem individuellen, sozialen und politischen Leben. Und da er diese Revolution verursachte, machte er sie permanent und dirigierend in solch einer Weise, dass für vierzehn Jahrhunderte in jeder Minute seine 6666 Verse durch die Zungen von mehr als hundert Millionen gelesen wurden, sie trainierend, ihre Persönlichkeiten verfeinernd und ihre Herzen reinigend.Den Menschengeistern gab er (Koran) spirituellen Aufstieg und Fortschritt; den Intellekten war er eine Orientierung und ein Licht; für das Leben war er Leben selbst und Glück. Solch ein Buch ist mit Sicherheit ohne Parallele; es ist ein Wunder, ein Erstaunen, ein Mirakel.
Dritter Punkt
Von jenem Zeitalter an bis zur Gegenwart demonstrierte der Koran solch unübertroffene Beredsamkeit, dass er den Wert der berühmten Oden "Sieben Hängende Gedichte" der berühmten Lyriker, die in Gold an den Wänden der Kaaba geschrieben waren, so herabminderte, dass die Tochter des Labid ihres Vaters Gedicht von der Kaaba herunternahm und sagte: "Verglichen mit den Versen des Koran hat dies nicht länger irgendeinen Wert. "
Ein beduinischer Dichter hörte, dass ein gewisser Vers rezitiert wurde "So tue kund, was dir geheissen ward, und kehre dich ab von den Götzendienern. "18 und warf sich sofort nieder. Sie fragten ihn: "Bist Du ein Moslem geworden?" "Nein' ; sagte er, "ich verbeuge mich vor der unübertroffenen Beredsamkeit dieses Verses. "
Tausende von Gelehrten und Schriftstellern, wie beispielsweise die Genies der Wissenschaft der Rhetorik,so Abdulqadir Jurjani(engl. Schreibw.,sprich: Dschurdschani), Sekkaki und Zemahsheri (engl. Sch.) haben einmütig und einhellig geurteilt, dass die unübertroffene Beredsamkeit des Koran jenseits der menschlichen Kapazität und unerreichbar ist.
Von jener Zeit an lud auch der Koran zum Wortgefecht alle arroganten und anmassenden Schriftsteller und Dichter, die dem Koran überheblich gegenüberstanden, und sagte ihnen in der Absicht, ihre Arroganz zu brechen: "Kommt, schafft eine einzige Sure wie diese... oder akzeptiert Verderben und Demütigung in dieser Welt und im Jenseits. "Trotz dieser Herausforderung gaben die widerspenstigen Rhetoriker jener Zeit den kurzen Weg auf, eine einzige Sure, dem Koran gleich, zu schaffen und wählten statt dessen den langen Pfad, ihre Person und ihr Eigentum in die Gefahr hineinzuwerfen. Dies beweist, dass der kurze Pfad nicht genommen werden kann.
Millionen von arabischen Büchern sind im Umlauf, die seit jener Zeit geschrieben sind und im Brain-storming entstanden sind. Einige sind von Freunden des Koran geschrieben, um ihn nachzuahmen und zu imitieren, und andere sind von seinen Feinden geschrieben, um ihn zu konfrontieren und zu kritisieren. Sogar wenn der einfachste Mensch hört, dass kein Buch davon fähig war, den Level des Koran zu erreichen, wird er natürlich sagen: "Der Koran ähnelt nicht diesen Büchern, noch ist er in der gleichen Klasse wie sie. Er muss entweder unter ihnen oder über ihnen sein." Niemand-kein Ungläubiger oder Tor-in der Welt kann sagen, dass er unter ihnen ist. Daher ist der Grad der Beredsamkeit über allen von ihnen. Einmal las ein Mann den Vers,
"Es preist Allah, was in den Himmeln und was auf Erden ist. "
Er sagte: "Ich kann keinerlei wunderhafte Beredsamkeit in diesem Verse sehen." Ihm wurde gesagt:"Geh zurück zu jenem Zeitalter wie der Wanderer und lausche dem Vers, wie er da rezitiert wurde." Er stellte sich vor, dass er noch vor der Offenbarung des Koran lebte, und er sah, dass alle Dinge der Welt in einem leeren, unbegrenzten und unbeschränkten Weltraum lebten, in einer instabilen, vergänglichen Welt, in Verwirrung, in Dunkelheit, in einem Mangel an Bewusstsein und Ziel. Plötzlich hörte er diesen Vers, verkündet durch die Zunge des Koran, und der Vers beseitigte einen Schleier vor dem Kosmos und beleuchtete das Gesicht des Erdballs. Diese vor-ewige Sprache, dieses ewige Dekret gab Instruktion allen bewussten Wesen, die in der Reihe der nachfolgenden Jahrhunderte aufmarschierten, in der Weise, dass der Kosmos wie eine riesige Moschee wurde. Die gesamte Schöpfung, angeführt von den Himmeln und der Erde, war beschäftigt mit dem vitalen Gottesgedenken und mit der Verkündigung Seines Ruhms, erfüllte froh und zufrieden seine Funktion. Alles davon beobachtete unser Wanderer. So schmeckte er den Grad der Beredsamkeit dieses Koranverses und verglich die anderen Verse mit ihm durch Analogie, und er verstand einen der vieltausend weisen Gründe für die Eroberung des halben Erdballs und eines Fünftels der Menschheit durch das unübertroffen beredsame Murmeln des Koran, für die ununterbrochene Fortdauer seiner geachteten und grossartigen Monarchie in vierzehn Jahrhunderten.
Vierter Punkt
Der Koran demonstrierte solch eine glaubwürdige Süssigkeit, wogegen die Wiederholung selbst der süssesten Sache Ekel hervorruft. Er wurde seit den frühesten Zeiten von jedermann akzeptiert und wurde sogar sprichwörtlich. Die wiederholte Rezitation des Koran ist weit davon entfernt, Ekel und Müdigkeit bei den Menschen mit gesundem Herzen und reinem Geschmack hervorzurufen, sondern im Gegenteil, sie erhöht seine Süsse.
Der Koran zeigt darüberhinaus solch eine Frische, Jugend, Zeitlosigkeit und Ursprünglichkeit, dass er seine Frische beibehält, als ob er gerade offenbart worden wäre, wenngleich er nun schon vierzehn Jahrhunderte existiert und durch viele Hände gegangen ist. Jedes Jahrhundert sieht, dass der Koron eine neue Jugend geniesst, als ob er jenes Jahrhundert besonders anspricht. Gleicherweise, jeder Zweig der Gelehrsamkeit, der den Koran beständig an seiner Seite hält, um von ihm Nutzen zu ziehen, und beständig der gleichen Methode des Bezuges folgt, sieht, dass der Koran die Ursprünglichkeit seines Stils und die Methode der Darlegung beibehält.
Fünfter Punkt
Der Koran hat einen Flügel in der Vergangenheit und einen Flügel in der Zukunft. Seine Wurzeln und ein Flügel sind in den einmütigen Wahrheiten durch die früheren Gottesgesandten verkündet worden, die vom Koran bestätigt und bekräftigt werden und die umgekehrt ihn bestätigen und stärken, einmütig und einhellig. So auch die Früchte, die Leben vom Koran gewinnen-die Heiligen und die grossen reinen Gelehrten-all die wahren Sufi-Pfade und all die wahrhaften Wissenschaften des Islam, die auf die Vitalität und die Wahrhaftigkeit jenes gesegneten Baumes hinweisen, mit ihrer vitalen Evolution, und die im Schutz des zweiten Flügels des Islam aufwachsen und leben-alle davon geben Zeugnis dafür, dass der Koran die Wahrheit selbst ist, ein brilliantes Kompendium der Wahrheiten, ein Mirakel ohne Parallele.
Sechster Punkt
Die sechs Richtungen des Koran sind alle leuchtend, sie alle demonstrieren Wahrhaftigkeit und Wirklichkeit. Unter ihm sind die Pfeiler des Arguments und des Beweises. Über ihm glitzern die Lichtgarben der Wunderhaftigkeit. Vor ihm und als Ziel sind die Glücksgeschenke beider Welten. Hinter ihm ist seine Stütze, die Wahrheiten der himmlischen Offenbarung. Zu seiner Rechten ist die Bestätigung durch Zeugnisse, herbeigeführt durch zahllose gesunde Menschenintellekte. Zu seiner Linken ist die ernste Versicherung und die aufrichtige Hingabe und Hingezogenheit von gesunden Herzen und unbefleckten Gewissen. Diese sechs, zusammengenommen, beweisen, dass der Koran eine aussergewöhnlich wunderhafte, feste und unbezwingliche Burg ist, die von der Erde zum Himmel hochreicht. Auch wurde in den vorigen sechs Punkten bestätigt, dass der Koran die Wahrheit selber ist, dass der Koran wahrhaftig ist, dass er nicht Menschenwort ist, noch dem Irrtum unterworfen ist. Diese sechs Punkte zeigen Gott als Lenker dieses Kosmos, dessen beständige Herrschaft darin liegt, die Schönheit in der Schöpfung manifest zu machen, Gutheit und Ehrlichkeit zu schützen, Falschheit und Lüge zu zerstören und auszurotten. Er (Gott) gab dem Koran die begehrteste, die höchste, die dominanteste Station der Hochachtung und Stufe des Erfolgs in der Welt. Und Gott hat dadurch den Koran bestätigt und unterzeichnet. Die Quelle des Islam, der Interpret des Koran Mohammed, der mehr als alle anderen an ihn glaubte und ihn hochschätzte, befand sich bei der offenbarung in einem Trancezustand. Im normalen Zustand konnten seine anderen Worte ihn (Koran) nicht erreichen und ihm nicht ähneln. Aber trotz seiner ungeschulten Natur brachte er mittels des Koran ohne Zögern und mit äusserster Zuversicht wahre Verkündigungen hinsichtlich Vergangenheit und Zukunft hervor. Dies tat er unter dem prüfenden Blick aufmerksamer Augen, aber kein Irrtum wurde an ihm beobachtet. Jener Interpret glaubte und billigte mit all seinen Kräften jede Vorschrift des Koran, und nichts konnte ihn erschüttern. Dies ebenfalls begründet einen Beweis von der himmlischen und wahrhaftigen Natur des Koran und von der Tatsache, dass er das gesegnete Wort des Gnadenvollen Schöpfers ist.
Die fromme und hinreissende Anhänglichkeit eines Fünftels der Menschheit oder sogar des Hauptteils der Menschheit an den Koran, die glühende, wahrheitverehrende Achtsamkeit, die sie seinen Geboten zollen; die Tatsache, dass sich durch das Zeugnis zahlreicher Hinweise, Visionen und Enthüllungen die Dschinns, die Engel und Geistwesen wie Motten versammeln, wo immer der Koran rezitiert wird-dies ist ein Hinweis, dass der Koran das am weitesten akzeptierte Buch im Kosmos ist und den höchsten Platz der Hochachtung einnimmt.
Die Tatsache, dass alle Menschenklassen, vom Niedrigsten und Dümmsten bis zum Geschultesten und Intelligentesten, vollen Nutzen ziehen aus der Lektion des Koran und seine tiefgründigsten Wahrheiten erfassen; und die Tatsache, dass jede Klasse von Gelehrten, die sich mit Hunderten von verschiedenen Zweigen der Islamischen Wissenschaft beschäftigt, und besonders die Gelehrten des Heiligen Gesetzes, der Prinzipien der Religion und der Theologie, dass also jede Gelehrtenklasse ihre Bedürfnisse erfüllt findet und ihre Fragen vom Koran beantwortet-dies ist ein Beweis, dass der Koran eine Quelle der Wahrheit und eine Lagerstätte der Wahrhaftigkeit ist.
Die Schriftsteller der Araber, die befähigsten Rhetoriker in Literatur und jene, die gegen den Islam opponierten und in der Beredsamkeit dem Koran gleichkommen wollten, scheiterten bis heute daran, eine einzige Sure gleich an Beredsamkeit wie jene des Koran zu schaffen, und dabei ist die Beredsamkeit des Koran bloss ein Aspekt von sieben seiner Wunderhaftigkeit. Und sie scheiterten, obwohl sie sich gross anstrengten, der Herausforderung des Koran zu begegnen. Zusätzlich konnten die gefeierten Rhetoriker und talentierten und berühmten Gelehrten und Genies, die Ruhm gewinnen wollten, indem sie Einwände erhoben, nicht einem einzigen Aspekt der Wunderhaftigkeit des Koran entgegentreten und mussten schweigend bleiben. All dies ist ein weiterer Hinweis, dass der Koran ein Wunderwerk und jenseits der menschlichen Kapazität ist.
Der Wert, die Erhabenheit und die Beredsamkeit der Worte ist daran zu messen, von wem sie kamen, zu wem sie kamen und für welche Zwecke sie kamen, und von diesem Standpunkt ist der Koran ohne Ebenpart und ist unerreichbar. Denn der Koran ist eine Anrede und Sprache durch den Herrn und Schöpfer aller Welten, eine Äusserung bar eines Zeichens, das die Möglichkeit anzeigen könnte, er wäre eine List oder eine Nachahmung. Er ist adressiert an den, der delegiert ist, alle Menschen zu repräsentieren oder sogar alle Geschöpfe, adressiert an den Gefeiertsten und Berühmtesten der Menschenrasse. Und die Stärke und die Breite seines Glaubens liess den Islam erstehen und erhob ihn zur Station von
"die Distanz von zwei Bogensehnen ". Der Koran erläutert und erklärt den erhabensten und ausgedehntesten Glauben, und dieser enthält alle Angelegenheiten, die sich auf das Glück in dieser Welt und im Jenseits beziehen, auf die Schöpfung des Kosmos und auf die innewohnenden fürstlichen Zwecke und auf all die Wahrheiten des Islam. Der Koran zeigt, dass jede Ecke der Schöpfung wie eine Karte ist, eine Uhr oder ein Haus, und all diesem bekundet und gibt er Unterweisung in der Sprache des Machers selbst. Es ist dann natürlich unmöglich, dergleichen wie den Koran der Wunderhaften Darlegung zu schaffen oder seinen Grad des Wunderwerks zu erlangen.
Dann ebenfalls, die zahllosen Vorzüge des Koran, seine feinen Punkte, Eigentümlichkeiten, Mysterien und erhabenen Deutungen, wie auch seine zahlreichen Voraussagen von Angelegenheiten, die zum Ungesehenen gehören, erläutert, bewiesen und gebilligt durch Beweise und Zeugnisse von tausenden erfahrenen Gelehrten hoher Intelligenz und Scharfsichtigkeit, die Kommentare zum Koran in dreissig, vierzig und sogar siebzig Bänden schrieben; besonders die Vorzüge und Feinheiten des Koran, die einzeln mit überzeugenden Argumenten in einem der einhundertdreissig Bände des Risale-i Nur festgesetzt sind, besonders die Abhandlung über die Wunder des Koran (die Zweite Station des Zwanzigsten Wortes), welches die Eisenbahn, das Flugzeug und viele Zivilisationswunder aus dem Text des Koran ableitet; der Erste Lichtstrahl (die Koranischen Hinweise), der die koranischen Hinweise auf das Risale-i Nur und auf die Elektrizität aufzeigt, die im Koran enthalten sind; die acht kurzen Abhandlungen (genannt die acht Mysterien), die zeigen, wie gutgestaltet und durchtränkt mit Geheimnis und Bedeutung die Buchstaben des Koran sind; und die kurzen Abhandlungen, welche die fünf Aspekte der Wunderhaftigkeit des letzten Verses der Sure-i Feth aufzeigen, wie auch die Wahrheit und das Licht des Koran, das in jedem Band des Risale-i Nur enthalten ist-all das Obige ist ein Hinweis auf die Einzigartigkeit des Koran, auf die Tatsache, dass er ein Wunderwerk und ein Erstaunliches ist, dass er die Zunge des Ungesehenen ist, die zur anschaulichen Welt kommt,die Sprache des Einen, Der Ausgestattet ist mit der Erkenntnis des Ungesehenen.
Auf Grund der zuvor erwähnten Vorzüge und Eigenschaften des Koran, angedeutet in sechs Punkten, sechs Richtungen und sechs Stationen, beleuchtete seine grossartige und leuchtende Herrschaftsgewalt, seine prächtige und heilige Autorität beständig die Gesichter der Jahrhunderte, sogar das Angesicht der Erde für dreizehnhundert Jahre und erhielt den äussersten Respekt. Wiederum auf Grund dieser Eigenschaften, gewann jeder Buchstabe des Koran die Auszeichnung, wenigstens zehn Belohnungen, zehn Vergeltungen und zehn immerbleibende Früchte zu gewähren. In der Tat, jeder Buchstabe gewisser Verse und Suren bringt einhundert, eintausend und mehr Früchte, und zu gewissen gesegneten Zeiten steigt das Licht, die Belohnung und der Wert eines jeden Buchstabens von zehn auf hundert. Der Wanderer nimmt dies wahr und sagt zu seinem Herzen:
"Der Koran ist auf diese Weise wunderhaft in jeder Hinsicht, durch den Konsens seiner Suren, durch die Übereinstimmung seiner Verse, durch die Kongruenz seiner Lichter und Mysterien und durch die Entsprechung seiner Früchte und Schätze; und er gibt Zeugnis für die Existenz, die Einheit, die Attribute und die Namen des Notwendig Existierenden in solch offenkundiger Weise, dass gesagt werden kann, dass das unbegrenzte Zeugnis aller Leute des Glaubens aus ihm hervorgegangen ist. "
In kurzer Anspielung auf die Lektion über göttliche Einheit und Glauben, die der Wanderer aus dem Koran zog, wurde in der Siebzehnten Stufe des Ersten Teils gesagt:
"Es gibt keinen Gott ausser Gott, dem Einen und dem Einheitlichen Präger, dem Notwendig Existierenden. Auf Dessen Notwendige Existenz in Einheit zeigt der Koran der Wundersamen Darlegung, das Buch, akzeptiert und begehrt von allen Arten der Engel, der Menschen und der Dschinns, dessen Verse jede Minute des Jahres gelesen werden, mit äusserster Hochachtung, durch hunderte von Millionen Menschen, dessen heilige Herrschergewalt über die Religionen der Erde und über das Universum und über das Gesicht der Zeit permanent ist, dessen spirituelle und leuchtende Autorität über die Hälfte der Erde und ein Fünftel der Erde hinwegglitt, für mehr als vierzehn Jahrhunderte, mit der äussersten Pracht. Zeugnis und Beweis wird auch gegeben durch die Einmütigkeit seiner heiligen und himmlischen Suren, die Kongruenz seiner Mysterien und Lichter, die Übereinstimmung seiner Früchte und Wahrheiten, durch Bezeugen und klare Vision. "
Unser Wanderer, unser Reisender durch das Leben, wusste nun, dass der Glaube das kostbarste Kapital ist, das der Mensch haben kann, denn er gewährt dem bedürftigen Menschen nicht irgendein vorübergehendes und vergängliches Feld oder Häuslein, sondern einen Palast, in der Tat ein ewiges Königreich, so riesig wie der gesamte Kosmos oder die Welt selber. Der Glaube gewährt auch dem vergänglichen Menschen alles, was er für das ewige Leben braucht, er befreit vor der ewigen Vernichtung den erbärmlichen Menschen, der am Galgen auf die Ankunft des Schicksals wartet; und öffnet dem Menschen einen ewigen Schatz der immerwährenden Glückseligkeit. Der Wanderer sagt dann zu sich selbst:
"Voran! Um einen weiteren Grad unter den unbegrenzten Graden des Glaubens zu gewinnen, lasst uns verweisen auf die Gesamtheit des Kosmos und hören, was er sagt. Wir werden dann fähig sein, die Lektionen zu vervollkommnen und zu beleuchten, die wir von seinen Komponenten und Teilen erhalten haben. "
Er schaut durch das breite und umfassende Teleskop, das er vom Koran genommen hat, und er sieht den Kosmos so bedeutungsvoll und gutgeordnet, dass er die Gestalt eines personifizierten Buches des Glorreich-Einen annimmt, ein Gestalt gewordener fürstlicher Koran, ein schön geschmückter göttlicher Palast, eine richtig geordnete Stadt des Mitfühlend-Einen. All die Suren, Verse und Worte dieses Buches, sogar seine eigentlichen Buchstaben, Kapitel, Teile, Seiten und Zeilen: durch ihr beständiges bedeutungsvolles Werden und Vergehen, durch ihre weisen Wandlungen und Veränderungen, geben all diese einmütig Ausdruck für die Existenz und Gegenwart des Erkennens aller Dinge und des Machthabers aller Dinge als den Autor des Buches, des Glorreichen Beschrifters und des Perfekten Schreibers, der alle Dinge in allen Dingen sieht und die beziehung aller Dinge zu allen Dingen kennt, so auch alle Komponenten und Arten, Teile und Teilchen des Kosmos, all seine Bewohner und Inhalte, all seine Einnahmen und Ausgaben, all die vorausschauenden Wandlungen und weisen Prozesse der Verjüngung, die darin geschehen-diese verkünden einhellig die Existenz und die Einheit eines erhabenen Künstlers, eines unvergleichlichen Machers, der sich mit grenzenloser Kraft und unbegrenzter Weisheit ans Werk setzt. Das Zeugnis und das Bekenntnis dieser zwei grossen und umfassenden Wahrheiten haben die Grösse des Weltalls und sie beweisen das grosse Bekenntnis des Weltalls.
Die erste Wahrheit
Da sind die Wahrheiten des Geschaffenseins und des Möglichseins, begründet mit zahllosen Beweisen durch die begabten Gelehrten der Prinzipien der Religion und der theologischen Wissenschaft, wie auch durch die wissensreichen Männer und Weisen des Islam. Sie sagten, dass die Welt vergänglich und erschaffen sein muss, da Wechsel und Veränderung in der Welt und in allen Dingen zu beobachten sind; sie kann nicht anfangslos und nicht ewig sein. Wenn sie erschaffen ist, dann muss es einen Macher geben, der sie erschaffen hat. Und wenn im Wesen eines Dinges keine Ursache zu finden ist, weder für sein Dasein noch für sein Nichtdasein, so dass beide möglich sind, kann dieses Ding nicht zwanghaft notwendig und nicht ewig sein.
Mit überzeugenden Argumenten wurde fernerhin bewiesen, dass es für alle Dinge nicht möglich ist, sich gegenseitig zu erschaffen, da dies die absurde und falsche Vorstellung von Abstammungslehre und wesensmässiger Verkettung und Verästelung beinhalten würde. Daher wird die Existenz eines Absolut Notwendig Existierenden nötig, dessengleichen nicht existieren kann, dessen Ebenbild unmöglich ist, und alles ausser ihm ist von ihm aus Nichts erschaffen worden, und es liegt im Bereich seiner Möglichkeiten, etwas ins Dasein zu rufen oder nicht.
Ja, die Wahrheit des Geschaffenseins hat den ganzen Kosmos durchdrungen, und viele Beispiele davon sind dem Auge sichtbar; und den Rest sieht nur der Verstand. Denn vor unseren Augen stirbt eine gesamte Welt in jedem Herbst, und zusammen mit ihr sterben hunderttausende von verschiedenen Arten von Pflanzen und Kleintieren, und jedes Mitglied einer jeden Art ist wie ein kleiner Kosmos für sich. Jedoch ist es so ein geordneter und disziplinierter Tod, dass alle Dinge an ihrer Stelle Samen und Eier und Kerne zurücklassen, die im Frühling die Mittel zur Auferstehung und Wiedergeburt, zu Wundern der Gnade und Weisheit, zu Wundern der Kraft und Erkenntnis werden sollen. Sie übergeben den Samen und den Eiern und den Kernen ihr Buch der Taten und die Pläne der Aktion, vertrauen sie dem Schutz und der Weisheit des Glorreichen Hüters an und erst dann sterben sie.
Im Frühling kommen die toten Bäume, Wurzeln und ein Teil der Kleinlebewesen wieder zum Leben, genauso wie sie waren, und so liefern sie hunderttausende Beispiele, Proben und Beweise der obersten Auferstehung. An ihrer Stelle kommt ein Teil des obigen als total Ähnliches oder fast Ähnliches ins Dasein und Leben, und so werden die Buchseiten des Wesens des voranschreitenden Frühlings veröffentlicht, zusammen mit ihren Taten und Funktionen, gerade wie eine Werbung. So demonstrieren sie die eine Bedeutung des Verses,
"Wenn die Seiten aufgerollt werden. "
In Hinsicht auf das Gesamte stirbt dann im Herbst eine grosse Welt, und in jedem Frühling tritt eine frische Welt ins Dasein hervor. Dieser Tod und diese Schöpfung schreiten in so geordneter Weise, und das Sterben und Erschaffen so vieler Arten geschieht in einer solchen Regelmässigkeit und Ordnung, dass es ist, als ob die Welt eine Herberge wäre, wo die Lebewesen für eine bestimmte Zeit wohnen, wo wandernde Welten und durchziehende Reiche kommen, ihre Pflichten erfüllen und dann gehen.
So ist allen Intellekten offensichtlich, mit der Klarheit der Sonne, die absolut notwendige Existenz, die unbegrenzte Kraft und die unendliche Weisheit eines Glorreichen Wesens, Das in dieser Welt vitale Reiche und zweckhafte Wesen erschafft und ins Dasein bringt, mit volkommener Weisheit,Erkenntnis und Gleichgewichtigkeit, mit Balance, Ordnung und Regelmässigkeit, und dieses Wesen beschäftigt sie dann für fürstliche Zwecke, göttliche Ziele und mitleidige Absichten, mit voller Kraft und Gnade. Wir überlassen dem Risale-i Nur und den Büchern der Theologen die weitere Diskussion der Angelegenheiten, die sich auf das Geschaffensein beziehen.
Was die individuelle Erschaffensmöglichkeit anbelangt, so beherrscht sie und umfasst sie den gesamten Kosmos. Denn wir sehen, dass alle Dinge, allgemein und partikular, gross und klein, von Gottes Thron herab bis zum Boden, vom Atom bis zum Planeten, zur Welt gesandt sind mit einer partikularen Wesenheit, mit spezifischer Form, mit einer deutlichen Identität, mit besonderen Attributen, weisen Eigenschaften und wohltätigen Organen. Um nun diese partikulare Wesenheit und Kernigkeit mit ihren Eigentümlichkeiten auszustatten, genommen aus den verfügbaren unbegrenzten Möglichkeiten; um sie in ihre spezifische, deutliche und angemessene Form zu kleiden, genommen aus den Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, die so zahlreich sindwie die Formen, die empfangen werden können; um das Ding mit der Identität auszuzeichnen, die ihm passt, genommen aus den Möglichkeiten so zahlreich wie die anderen Mitglieder seiner Art; um mit speziellen, passenden und wohltätigen Attributen das geschaffene Objekt auszustatten, das formlos und zögernd ist inmitten der Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, die so zahlreich sind wie die Mannigfaltigkeiten und Grade; um jenem ziellosen Geschöpf, verwirrt und gezerrt inmitten der unzähligen Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten, die aus der Unbegrenztheit der annehmbaren Pfade und Modalitäten kommen-um dem Geschöpf kluge Eigenschaften anzuheften und es mit ihnen auszustatten-muss man erkennen, dass all